Die Bundeswehr treibt ihre Weltraumpläne voran und setzt dabei bis 2030 auf einen massiven Ausbau von Aufklärung und Kommunikation im All. Generalmajor Armin Fleischmann sieht Deutschland dabei in eine führende Rolle rücken und verweist auf ambitionierte Investitionspläne. Verteidigungsminister Boris Pistorius plant dafür Milliardenausgaben, von denen auch die deutsche Industrie profitieren soll.
Generalmajor Armin Fleischmann strebt mit den Weltraumprojekten der Bundeswehr bis 2030 große Ziele an. „Nach den USA wären wir führend, was Aufklärung und Kommunikation betrifft“, sagte Fleischmann dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe).
Neuer Beauftragter für Weltraumprojekte
Armin Fleischmann ist der neue „Beauftragte für den Weltraum CIR“ und damit verantwortlich für die Planung und Durchführung von Satellitenkonstellationen und anderen Weltraumprojekten. Bei der Umsetzung wolle die Bundeswehr bevorzugt deutsche Unternehmen beauftragen, auch Start-ups sollen zum Zug kommen.
Milliarden für Verteidigung im All
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) will insgesamt 35 Milliarden Euro für die Verteidigung im Weltraum ausgeben. Rein rechnerisch investiert Deutschland damit pro Jahr deutlich mehr als etwa die gesamte europäische Raumfahrtagentur ESA.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .