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Brandmann fordert Teamfokus statt Lindner-Modell bei FDP

Franziska Brandmann, Vorsitzende der Jungen Liberalen, fordert mit Blick auf die Führung der FDP eine Neuausrichtung, die nicht auf eine Einzelperson fokussiert ist. In einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ äußerte sie sich kritisch gegenüber dem Modell unter Noch-Parteichef Christian Lindner und betonte die Notwendigkeit eines Teamansatzes. Auch über Alternativen wie eine Doppelspitze solle ernsthaft nachgedacht werden.

Neuausrichtung der FDP gefordert

Franziska Brandmann spricht sich mit klaren Worten gegen eine erneute Konzentration der Parteiführung auf eine Einzelperson aus. Im Gespräch mit dem „Tagesspiegel“ sagte sie: „Ich bin der Meinung, dass wir eine Neuaufstellung brauchen, die nicht nur alles auf eine Einzelperson konzentriert, sondern ein Team in den Vordergrund stellt.“ Sie betonte, dass auch über eine Doppelspitze diskutiert werden müsse. Eine eigene Kandidatur für den Parteivorsitz schloss sie dabei aus.

Blick auf die Bundestagswahl

Amtsinhaber in der Partei warnten vor voreiligen Personaldebatten, was Franziska Brandmann unterstützte. Sie erinnerte daran, dass die FDP den Einzug in den Deutschen Bundestag verpasst hat und sagte: „Wir haben gerade den Einzug in den Deutschen Bundestag verpasst, und es war noch nicht einmal knapp. Der Knall, der von dieser Ohrfeige ausgeht, ist noch nicht verhallt.“ Brandmann hält es in dieser Situation für falsch, voreilig über Personal zu diskutieren: „Natürlich sollten verdiente Politiker wie Wolfgang Kubicki oder Marie-Agnes Strack-Zimmermann ihre Erfahrung einbringen. Aber zuerst brauchen wir eine ehrliche Analyse der Fehler. Erst danach sollten wir über Personal sprechen.“

Warnung vor Flügelkämpfen

Franziska Brandmann warnte auch eindringlich vor innerparteilichen Flügelkämpfen. „Das wäre ein fataler Fehler“, sagte sie und wies darauf hin, dass gerade die AfD und die Linke derzeit jeweils 20 Prozent der jungen Erstwähler für sich gewinnen könnten. „Wir sollten nicht vermeintlich Linke und vermeintlich Rechte in der eigenen Partei bekämpfen, sondern tatsächlich Linke und Rechte außerhalb.“ Die Vorsitzende der Jungen Liberalen betonte: „In der außerparlamentarischen Opposition können wir auf keinen Liberalen verzichten. Jetzt gerade ist nicht die Zeit für irgendwelche Flügelkämpfe, es ist Zeit, sich auf das zu besinnen, was uns eint, nämlich unseren liberalen Kern.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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