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Bischof Franz-Josef Bode gibt erstes Statement zum Zwischenbericht sexualisierter Gewalt im Bistum Osnabrück

(Archivbild) Bischof Franz-Josef Bode / Foto: Dieter Reinhard

Nachdem am heutigen Dienstag (20. September) der Zwischenbericht der Studie der Universität Osnabrück zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Bistum Osnabrück erfolgte, meldet sich nun auch Bischof Franz-Josef Bode zu Wort.

„Ich stehe noch ganz unter dem Eindruck der Pressekonferenz, in der eben der Zwischenbericht der Studie vorgestellt wurde. Ich hatte diesen Zwischenbericht gewollt, damit die Wahrheit auch möglichst schnell ans Licht kommt”, so der Bischof. “Jetzt beschäftigt es mich sehr, wie blind wir eigentlich gewesen sind und wie blind ich gewesen bin für das Leiden und die Perspektiven der Betroffenen. Ich trage die Verantwortung dafür, auch für das System im Bistum.” Er werde sich heute Nachmittag in den Text hineinknien und Gespräche führen. “Wir werden gründlich beraten, wie der weitere Weg aussehen wird.“

Bischof Bode wird in einer Pressekonferenz am Donnerstag (22. September) um 11 Uhr ausführlich auf die Inhalte des Zwischenberichts eingehen. Die Pressekonferenz wird live auf dem YouTube-Kanal des Bistums übertragen.

Bistum richtet Telefon-Hotline ein

Das Bistum Osnabrück hat rund um die Veröffentlichung der wissenschaftlichen Aufarbeitungsstudie eine Telefon-Hotline eingerichtet. Unter der Nummer 0541 318 780 sind vom 20. bis 22. September zwischen 11 und 19 Uhr sowie vom 23. bis 24. September zwischen 10 und 18 Uhr beratungserfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Gespräche erreichbar. Jede Person, die ein Anliegen hat, etwas fragen oder mitteilen möchte, kann sich an die Hotline wenden.

Für Betroffene sexualisierter Gewalt oder geistlichen Missbrauchs sind darüber hinaus die unabhängigen Ansprechpersonen im Bistum erreichbar. Die Kontaktdaten dazu finden sich auf der Startseite des Bistums.

PM
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Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.

  

   

 

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