Der Präsident des Außenhandelsverbands BGA, Dirk Jandura, wirbt vor der Indien-Reise von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für ein rasches Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Indien. Indien sei für die deutsche Wirtschaft ein zentraler Markt der Gegenwart und biete große Chancen in Zukunftsbranchen, betonte Jandura gegenüber dem „Handelsblatt“.
BGA-Präsident sieht Indien als „tragenden Pfeiler“
Dirk Jandura, Präsident des Außenhandelsverbands BGA, bezeichnet Indien als wichtigen Zukunftsmarkt für die deutsche Wirtschaft und wirbt in diesem Zusammenhang für das geplante Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union. „Ein starkes EU-Indien-Abkommen wäre ein geopolitischer Anker und ein wirtschaftlicher Rückenwind für Europa“, sagte Jandura dem „Handelsblatt“.
„Indien hat sich zu einem der wichtigsten wirtschaftlichen Bezugspunkte Deutschlands und Europas entwickelt“, erklärte Jandura laut „Handelsblatt“ weiter. Das Land sei „für uns kein ferner Zukunftsmarkt mehr, sondern ein tragender Pfeiler unserer wirtschaftlichen Gegenwart“.
Indien-Reise von Bundeskanzler Merz
Friedrich Merz (CDU) reist am Sonntag nach Indien, begleitet von einer Wirtschaftsdelegation. Nach Angaben von Jandura sind bereits über 2.000 deutsche Unternehmen in Indien aktiv. „Besonders in Zukunftsfeldern wie Digitalisierung, KI, Rohstoffverarbeitung und Recycling entstehen neue Chancen“, sagte der BGA-Präsident dem „Handelsblatt“.
„Ziel der Kanzlerreise muss es sein, Lieferketten breiter aufzustellen, neue Absatzmärkte zu erschließen und technologische Kooperationen zu vertiefen“, sagte Jandura dem „Handelsblatt“. Er begrüßte den Zeitpunkt der Merz-Visite und fügte hinzu: „Die Reise könnte damit entscheidende Impulse für den geplanten EU-Indien-Gipfel im Januar 2026 setzen.“
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .