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Berlin bereitet sich auf mögliche Trump-Präsidentschaft vor

Um sich auf eine mögliche zweite Amtszeit von Donald Trump vorzubereiten, unterhalten Berlin und andere EU-Staaten bereits Kontakte zu potenziellen Beratern des ehemaligen US-Präsidenten, so der deutsch-amerikanische Politikwissenschaftler Karl Kaiser (Uni Harvard).

Sollte Trump erneut ins Weiße Haus einziehen, müsste der europäische Beitrag zur Verteidigung der Ukraine signifikant steigen und Deutschland eine Führungsrolle übernehmen.

Kontakte zu Trumps Umfeld

Der deutsch-amerikanische Politikwissenschaftler Karl Kaiser (Uni Harvard) betonte in einem Gespräch mit dem „Tagesspiegel“, dass „Berlin, andere EU-Staaten und Brüssel einen stillen Kontakt zu möglichen Beratern Trumps und möglichen Amtsträgern einer Regierung Trump aufgenommen“ haben. Er fügte hinzu, dass die europäischen Regierungen darüber nachdenken, wie sie sich in einem solchen Szenario verhalten sollten. „Überall wird für diesen Fall geplant.“

Europas Rolle im Falle einer Trump-Präsidentschaft

Sollte Trump nach den US-Wahlen im November tatsächlich erneut die Präsidentschaft übernehmen, äußerte Kaiser, einst Direktor der Deutschen Gesellschaft für Auswärtigen Politik (DGAP), dass „der europäische Beitrag zur Verteidigung der Ukraine signifikant steigen“ muss. Insbesondere Deutschland müsste in diesem Fall eine Führungsrolle einnehmen und könne „nicht umhin, eigenständig zu führen.“ Er sieht dabei den Bundeskanzler als „Anführer des Westens“, vorzugsweise in engster Absprache mit Frankreich.

Deutschlands zukünftige Rolle

Darüber hinaus spricht Kaiser eine mögliche Veränderung der französischen Politik an: „Sollte Frau Le Pen 2027 auf Macron folgen, dann muss Deutschland noch stärker als bisher Europa politisch führen.“ Neben der politischen Führung betont der Politikwissenschaftler die Notwendigkeit einer stabilen Haltung gegenüber den USA unter einem möglichen Präsidenten Trump. Deutschland müsse „Ruhe bewahren“ und dürfe „nicht in Panik verfallen“. Stattdessen fordert er von Berlin, den Kontakt zur neuen US-Administration aufrechtzuerhalten und „alle europäischen Strukturen zu stärken, den deutschen Verteidigungshaushalt erheblich zu steigern und die Bundeswehr im Verbund mit den Europäern und der NATO zu modernisieren“.

durch KI bearbeitet, .


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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