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Benjamin Weigert wird neuer Chefökonom im Wirtschaftsministerium

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) vollzieht den Umbau der Führungsetage ihres Ministeriums. Wie das „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, wird Benjamin Weigert als neuer Leiter der Abteilung „Wirtschaftspolitik“ berufen. Der Posten ist auch als Chefökonom des Ministeriums bekannt. Auch für die Position des Sprechers der Ministerin zeichnet sich eine Lösung ab.

Neuer Chefökonom im Wirtschaftsministerium

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) schließt die Neubesetzungen in den Führungspositionen ihres Hauses ab. Nach Informationen des „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe) wird Benjamin Weigert neuer Leiter der Abteilung „Wirtschaftspolitik“. Die Position wird inoffiziell auch als Chefökonom des Hauses bezeichnet.

Benjamin Weigert ist derzeit Leiter des Zentralbereichs Finanzstabilität bei der Bundesbank. Zuvor war er als Generalsekretär beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung tätig. Weigert soll ab September die bisherige Amtsinhaberin Elga Bartsch ablösen.

Wechsel von der Bundesbank nach Berlin

Die Ökonomin Elga Bartsch war zuvor von Reiches Vorgänger Robert Habeck (Grüne) ins Wirtschaftsministerium geholt worden. Laut „Handelsblatt“ stehen dem Wechsel von Benjamin Weigert von der Bundesbank nach Berlin noch einige Formalia bevor. Grundsätzliche Fragen seien inzwischen aber geklärt.

Stärkere Rolle für die Abteilung Wirtschaftspolitik

Laut „Handelsblatt“ könnte Benjamin Weigert künftig einen größeren Einfluss als seine Vorgängerin erhalten. „Wir haben eine starke wirtschaftspolitische Abteilung“, hatte Katherina Reiche vor einigen Wochen dem „Handelsblatt“ gesagt: „Die hat viel mehr Potenzial, als sie in den vergangenen Jahren zeigen konnte, und sie wird ihre zentrale ordnungspolitische Rolle innerhalb der Bundesregierung auch wieder selbstbewusst wahrnehmen.“

Eine weitere Personalie steht laut „Handelsblatt“ ebenfalls kurz vor einer Entscheidung: die des Sprechers der Ministerin. Katherina Reiche hatte lange nach einer externen Besetzung gesucht, nun laufe es auf eine interne Lösung hinaus.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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