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Bauernproteste: Grünen-Politikerin Künast warnt vor Radikalisierung und vergleicht mit „Trumpismus“

Die Grünen-Politikerin Renate Künast äußert Besorgnis über eine zunehmende Schärfe in den aktuellen Bauernprotesten gegen die Agrarpolitik. Sie spricht von einer möglichen Instrumentalisierung der Demonstranten und drängt auf einen zukunftsorientierten Umgang mit den Problemen der deutschen Landwirtschaft.

Künasts Sorge um Bauernproteste

Die Bundestagsabgeordnete Renate Künast (Grüne) sieht in den aktuellen Bauernprotesten zur Agrarpolitik eine Verschärfung im Vergleich zu früheren Demonstrationsformen. „Die Robustheit hat sich verändert“, sagte sie dem Sender Phoenix. Sie äußert die Sorge, dass unter den Demonstranten „vielleicht mancher sich nicht sicher sein kann, dass er nicht umgedreht oder funktionalisiert wird“. Künast befürchtet, dass einige der Protestierenden „auch Demokratie abschaffen und ein autoritäres System schaffen“ wollen. Die Politikerin zieht eine Parallele zu „Trumpismus“: „Da soll eigentlich gar nicht diskutiert werden, sondern nur sehr robust seine Meinung ausgedrückt werden“, erläutert sie.

Landwirtschaftliche Probleme und Zukunftsstrategie

Obwohl bei den aktuellen Protesten die Finanzierung des Agrardiesels im Fokus steht, sieht Künast die Herausforderungen der deutschen Landwirtschaft vor allem in der „Ausrichtung der Zukunft“ und dem Umgang mit neuen klimatischen Bedingungen. „Sie haben Probleme mit zu viel, zu wenig Wasser. Sie haben Probleme damit, dass sie jahrzehntelang eine Exportstrategie gefahren haben, und jetzt nimmt China unser Schweinefleisch nicht ab“, so ihre Analyse.

Vorwärts schauen, nicht zurück

Künast betont, es müsse überlegt werden, „wie geht es morgen und übermorgen weiter, wo ist die Perspektive“. Sie sieht eine Reihe von Maßnahmen, die bereits ergriffen werden, warnt jedoch vor einer Fixierung auf alte Modelle. „Wer Wettbewerbsfähigkeit so diskutiert, als wären wir unter klimatischen Bedingungen von vor 30 Jahren, der hat, glaube ich, den Schuss nicht gehört“, kritisiert sie. Zitierend Albert Einstein, betont sie, dass „die Probleme nicht mit denselben Maßnahmen und Methoden gelöst werden können, die Grund für die Probleme waren“.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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