Ende Mai war der „Azubi in Gefahr“ von L&T im Osnabrücker Sportclub e.V. und erprobte sich beim Kickboxen. Das war nicht die erste Station des Azubis Max. Er habe schon einige Dinge ausprobieren dürfen. Die einen wären mehr, die anderen weniger anstrengend gewesen. Max und Kickboxen – ob das gut ging?

[Anmerkung der Redaktion: „Mit dabei“ war unsere Praktikantin Jasmin Schulte, die diesen den Artikel geschrieben hat. Sie ist auch im „Azubi in Gefahr“ Video zu sehen wie sie Azubi Max die Basics des Kickboxens beibringt.]

Was hat es mit „Azubi in Gefahr“ auf sich?

Max ist Auszubildender im L&T Sporthaus und war wohl derjenige, der „zu spät die Hand weggezogen hat“. Deshalb ist es jetzt seine Aufgabe im Rahmen des Formats „Azubi in Gefahr“, neue Sportarten auszuprobieren. So probiert Max „ungewöhnliche“ Sportarten wie Sumo oder Rugby aus, aber auch Trendsportarten wie Yoga oder trainiert unter Höhenluft im hauseigenen Fitnessstudio „City Gym“. Mit Witz und mehr oder weniger Talent bringt Max in kurzen zweiminütigen Clips die Zuschauer zum Schmunzeln.

Ein zukünftiger Kickboxer?

Max und Trainer Dustin. Foto: Jasmin Schulte

So war es auch beim Kickboxen. Zunächst wurden die Trainer verkabelt und das Training startete regulär, ohne Max. Nach ein paar ersten Aufnahmen stößt Max dazu und lernt die Trainer das erste Mal Oncam kennen. Ein kurzes Warm-up für Max und es geht los. Einfache Kombinationen, Standardkombinationen wie Jab – Punsh sowie Hooks, soll der Neuling erlernen. „Er stellt sich gar nicht so schlecht an. Nur die Koordination mit welcher Hand er beginnt und mit welcher Hand er endet, scheint noch nicht so gut zu funktionieren“, so Trainer Dustin. Im Hintergrund geht für die anderen Teilnehmer das Training weiter. „Irgendwie merkwürdig, dass man beim Sport gefilmt wird“, heißt es von einer Teilnehmerin. Max wirft ab und an einen anerkennenden Blick auf die Trainierenden. „So wird das nachher bei mir aber nicht aussehen“, scherzt er.


Behind the scenes

Die andere Perspektive: Das Filmteam filmt Max kurz vor dem Sparring
Die andere Perspektive: Das Filmteam filmt Max kurz vor dem Sparring. Foto: Jasmin Schulte

Der „Azubi in Gefahr“-Dreh lief authentisch ab: Es wurde vorher kein Konzept besprochen und auch die Damen und Herren hinter der Kamera wussten nicht, wie das Training sich gestalten wird. Szenen wurden nicht neu gedreht oder wiederholt, sondern Max war ein regulärer Teilnehmer, der ins kalte Wasser geschmissen wurde. Max kam dabei ganz schön ins Schwitzen. Bei Temperaturen um die 30 Grad wohl auch kein Wunder und wenn bei einem solchen Wetter dann auch noch auf kleinem Raum im Keller mit ein paar Mann trainiert wird, kann es auch mal vorkommen, dass der Spiegel beschlägt. Zum Abschluss schickten wir Max mit Andreas, „unserem besten Pferd im Stall“, wie es heißt, in den Ring. In voller Montur wird dem „Azubi in Gefahr“ dann doch ein bisschen anders. Er selbst wusste nicht so recht, was er Andreas entgegen stellen kann. Zu Recht – da heißt es wohl: Übung macht den Meister. Nach dem Sparring gibt Max ein kurzes Statement ab: „Das ist das Gefährlichste, das ich je gemacht habe, aber nicht das Anstrengendste.“ Ob er sich da mal nicht vertan hat?

Wer jetzt Lust bekommen hat, das Kickboxen auszuprobieren: Für Neulinge findet das Training am Donnerstag auf dem Gelände der ehemaligen Landwehrkasernen von 18:15 bis 19:30 Uhr statt. Und für alle Fans von Max gibt es hier die Youtube-Playlist. Seine Videos erscheinen auch regelmäßig auf der Facebook-Präsenz von L&T Sport.

 

[Anmerkung der Redaktion: Unsere Praktikantin Jasmin Schulte ist inzwischen – nach Beendigung des Praktikums – unsere „Freie Mitarbeiterin“, sie wird in den nächsten Wochen bei unseren Kollegen von osradio 104,8 zu hören sein. Wer Lust hat als Studentin oder Student bei der HASEPOST ein Praktikum zu machen, schickt seine Bewerbung per E-Mail an info@hasepost.de.]