Mein Optiker hat es wirklich lange und oft versucht. Doch egal wie begeistert ER von den Möglichkeiten einer Gleitsichtbrille oder wenigstens einer Super-Entspiegelung für meine Brille war, umso skeptischer war ICH.

Nun kann es sein, dass er – also mein Optiker – mich beim nächsten Brillenkauf tatsächlich überzeugen kann; die Technik hat er dabei auf seiner Seite.
Vielleicht lässt der nächste Sehtest ja auch keine grundsätzliche Diskussion mehr zu. Irgendwie scheinen meine Augen inzwischen tatsächlich Gläser sowohl für die Nähe, als auch für die Ferne zu verlangen.
Ein Test mit dem neuartigen Seh-Simulator, den der Optiker Peter Meyer in Osnabrück exklusiv für seine Kunden anbietet, hat mich wirklich überrascht. Wenn es soweit ist, und die Gleitsichtbrille für mich unausweichlich wird, dann wird dieses technische „Gadget“ meine Entscheidung mit Sicherheit beeinflussen.



Auch bei der Entscheidung für die Entspiegelung, Tönung oder wasserabweisender Beschichtung der Gläser, kann ein Blick durch den Simulator durchaus hilfreich sein.

Aber fangen wir doch ein wenig weiter vorne an:

Am Anfang stand eine Presseinformation, die ein weiteres dieser bei Optikern so scheinbar wahllos herumstehenden Geräte versprach. Ja was soll das denn auch sein, ein Seh-Simulator?
Das vollkommen un-simulierte Sehen reichte mir ja bislang. Und das die Sehschärfe bei mir spätestens seit der Pubertät auf dem absteigenden Ast ist, das ist mir auch schmerzlich bekannt. Der übliche Sehtest „welchen Buchstaben sehen sie hier“, führt bei mir zuverlässig alle paar Jahre zu einer Neu-Verglasung – und gerne auch zu einem neuen Brillengestell.

Das Prinzip ist einfach, der Effekt verblüffend

Nun also gibt es neben Flug-Simulatoren und Formel-1-Simulatoren ab sofort also auch Seh-Simulatoren! Und wie geht das?

Beratung bei Peter Meyer, Nautilus Seh-Simulator
Beratung am Seh-Simulator

Die Funktionsweise ist an sich schnell erklärt. Der Seh-Simulator ist ein „VR-Headset“, in dem sich ein hochauflösendes Smartphone-Display verbirgt, auf das von einem Tablet (für Techniker: via Bluetooth gekoppelt) unterschiedliche Bilder und Filme übertragen werden. Schon nach wenigen Sekunden schaltet der Kopf um und nimmt die virtuelle Umgebung als real war.

Was die freundliche Optikerin mir dann zeigte (der Chef Peter Meyer machte derweil Fotos von mir mit dem Headset) waren verschiedene Alltagssituationen, die wahlweise mit unterschiedlichen Gläsern betrachtet werden können.

Typische Alltagssituationen perfekt simuliert

Wie wirkt es, wenn man mit Gleitsichtgläsern eine Treppe hoch geht? Erstaunlich: Je nach Qualität der Gläser kann es hier zu Verzerrungen im Blickfeld kommen! Das hätte ich so nicht gedacht.
Oder der Blick im Auto, der zwischen Tachometer und Blick aus der Frontscheibe wechselt. Mit unterschiedlichen Gläsern kann sich auch hier der Bereich ändern, in dem ich noch zuverlässig den Verkehr beobachten kann.
„Mit eigenen Augen“ zu erleben, wie ein nur wenige Euro billigeres Glas einen Fußgänger aus dem Blickfeld verschwinden lässt, kann ein durchaus erschreckendes Erlebnis sein.

Nautilus Seh-Simulator
Ein Tablet und eine VR-Brille zeigen verblüffend realistische Simulationen

Brillenträger wissen, dass die Entspiegelung ihrer Gläser bei der Entscheidung im Laden eigentlich keine Rolle spielt. Wirklich kritisch sind Reflexe in der Nacht; nicht das Bauchgefühl bei der Auswahl zusammen mit dem Optiker. Der Sehsimulator kann auch solche Situationen überzeugend nachbilden. Erst in der Simulation zeigt sich, wie die Entspiegelung in Situationen wirkt, bei denen man diese Beschichtung wirklich benötigt.

Der Blick durch den Simulator ist sicher nicht nur für Technik-Freaks interessant. Täglich im Einsatz zu den üblichen Ladenzeiten bei Optik Peter Meyer in der Osnabrücker Krahnstraße. 

Haben Sie in Osnabrück eine tolle Neuheit gesehen oder Sie haben in Ihrer Firma auch etwas Innovatives, über das es sich zu berichten lohnt? Schreiben Sie uns doch eine kurze Mail an info@hasepost.de!