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Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe steigt im Dezember

Im Dezember 2024 verzeichnete das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland einen preisbereinigten Anstieg der Auftragseingänge von 6,9 Prozent gegenüber dem Vormonat, wobei ohne Großaufträge ein Plus von 2,2 Prozent erreicht wurde. Diese Entwicklung ist maßgeblich auf die Zuwächse im Sonstigen Fahrzeugbau zurückzuführen, die aufgrund mehrerer Großaufträge um 55,5 Prozent anstiegen.

Details zu den Auftragseingängen

Das Statistische Bundesamt (Destatis) teilte mit, dass im vierten Quartal 2024 der Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe im Vergleich zum dritten Quartal unverändert blieb. Ohne Großaufträge gab es jedoch einen Anstieg von 1,4 Prozent. Der Auftragseingang von November 2024 musste nach Revision auf einen Rückgang von 5,2 Prozent gegenüber Oktober angepasst werden. Über das gesamte Jahr 2024 sanken die Auftragseingänge kalenderbereinigt um 3,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Branchenspezifische Entwicklungen

Die positive Entwicklung im Dezember 2024 ist vor allem auf die Zuwächse im Sonstigen Fahrzeugbau zurückzuführen, wo die Neuaufträge dank Großaufträgen um 55,5 Prozent gegenüber dem Vormonat stiegen. Auch der Maschinenbau verzeichnete mit einem Anstieg der Auftragseingänge um 8,6 Prozent positive Ergebnisse. Die Automobilindustrie hingegen musste einen Rückgang der Aufträge um 3,2 Prozent hinnehmen. Bei den Vorleistungsgütern stieg der Auftragseingang um 0,2 Prozent, während Investitionsgüter um 10,9 Prozent und Konsumgüter um 7,7 Prozent zulegen konnten.

In- und ausländische Aufträge

Die Aufträge aus dem Inland stiegen im Dezember 2024 um 14,6 Prozent, vorwiegend durch Großaufträge im Sonstigen Fahrzeugbau. Die Auslandsaufträge nahmen um 1,4 Prozent zu, wobei die Auftragseingänge aus der Eurozone um 6,2 Prozent stiegen. Im Gegensatz dazu sanken die Aufträge aus Ländern außerhalb der Eurozone um 1,5 Prozent.

Jahresrückblick 2024

Im Gesamtjahr 2024 gingen die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe kalenderbereinigt um 3,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück. In der ersten Jahreshälfte hielt der seit 2021 beobachtete Abwärtstrend an, während sich in der zweiten Jahreshälfte eine Stabilisierung abzeichnete. Der Bereich der Investitionsgüter verzeichnete einen Rückgang um 2,5 Prozent. Im Maschinenbau gingen die Aufträge um 6,6 Prozent zurück, während die Automobilindustrie einen leichten Anstieg von 0,1 Prozent verzeichnete. Ein Plus von 3,4 Prozent im Sonstigen Fahrzeugbau war ebenfalls zu vermerken.

Umsatzentwicklung

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war im Dezember 2024 saison- und kalenderbereinigt um 0,1 Prozent niedriger als im Vormonat. Im Vergleich zum Dezember 2023 fiel der Umsatz um 3,9 Prozent. Für November 2024 ergab sich nach Revision ein Anstieg von 1,4 Prozent gegenüber Oktober. Über das gesamte Jahr 2024 war der reale Umsatz kalenderbereinigt 4,0 Prozent niedriger als im Vorjahr, mit einer Tendenz zur Stabilisierung in der zweiten Jahreshälfte, so das Statistische Bundesamt.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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