Die stellvertretende SPD-Vorsitzende und Ministerpräsidentin des Saarlands, Anke Rehlinger, hat hinsichtlich der Koalitionsverhandlungen ihrer Partei mit der Union Gelassenheit gefordert. Ihr Schwerpunkt liegt auf Gründlichkeit statt Tempo, auch wenn die Kanzlerwahl möglicherweise erst nach Ostern stattfinden könnte.
Koalitionsverhandlungen im Fokus
Anke Rehlinger äußerte sich in einem Interview mit der „Rheinischen Post“ zur aktuellen Situation der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Union. „Wir sollten zügig sein, aber auch gründlich. Es ist nicht entscheidend, ob die Kanzlerwahl vor oder nach Ostern stattfindet“, sagte Rehlinger der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). Sie fügte hinzu: „Selbst wenn wir erst nach Ostern eine neue Regierung hätten, wären wir immer noch schneller fertig als die schon sehr zügige Ampel damals.“
Sicherung der Kompromisse
Rehlinger betonte die Wichtigkeit nachhaltiger Kompromisse in der zukünftigen Regierung. „Wir müssen darauf achten, dass die gefundenen Kompromisse halten und nicht ständig hinterfragt werden“, sagte sie. „Fatal wäre, wenn es am Ende trotzdem ständig Streit gibt in der Regierung“, ergänzte die SPD-Politikerin.
Erwartungen an den CDU-Chef
Mit Blick auf den CDU-Chef Friedrich Merz, der als möglicher künftiger Kanzler gehandelt wird, meinte Rehlinger, dass Merz „kein Neuling“ in der Politik sei. „Im Gegenteil. Ihm wird bewusst sein, dass er schnell in die Rolle finden muss.“ Angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen sei wenig Eingewöhnungszeit möglich, so Rehlinger weiter.
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