AfD-Bundesvorsitzende Alice Weidel hat zu Gelassenheit im Umgang mit den Drohungen von US-Präsident Donald Trump aufgerufen, das zu Dänemark gehörende Grönland militärisch zu erobern. Während Weidel den Konflikt vor allem als Angelegenheit zwischen Dänemark und den USA einordnet, fordert der AfD-Politiker René Aust eine klare Positionierung der Bundesregierung an der Seite Dänemarks.
Weidel mahnt zur Zurückhaltung
AfD-Bundesvorsitzende Alice Weidel reagiert auf die Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump, Grönland militärisch erobern zu wollen, mit einem Appell zur Besonnenheit. „In dieser Frage ist Gelassenheit angebracht. Mit weiterer rhetorischer Eskalation ist niemandem gedient“, sagte sie der „Welt am Sonntag“.
Weidel verweist auf die lange Geschichte amerikanischer Interessen an der Insel. „Das besondere geostrategische Interesse der USA an Grönland und periodisch geäußerte Kaufabsichten gibt es seit über 150 Jahren.“ Auf die Frage, wie eine AfD-geführte Bundesregierung auf die Drohungen reagieren würde, erklärte sie gegenüber der „Welt am Sonntag“: „Das ist zunächst eine Angelegenheit zwischen Dänemark und den USA.“
Forderung nach klarer Unterstützung für Dänemark
AfD-Politiker René Aust, Vorsitzender der europäischen Rechtsaußen-Fraktion „Europa der Souveränen Nationen“, widerspricht dieser Einschätzung. „Die Bundesregierung muss an der Seite Dänemarks stehen“, sagte Aust der „Welt am Sonntag“.
Mit Blick auf die Zukunft Grönlands betonte Aust zudem: „Über die Zukunft Grönlands darf ausschließlich die Bevölkerung Grönlands und Dänemark selbst entscheiden.“
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .