Im sogenannten „Trendbarometer“ von Forsa für die Sender RTL und ntv verliert die AfD erstmals seit mehreren Wochen an Zustimmung und fällt auf 26 Prozent (-1), bleibt aber vor der Union mit 24 Prozent. Zugleich steigen die Linke auf zwölf Prozent und die wirtschaftlichen Erwartungen der Bürger trüben sich deutlich ein, während die Zustimmung zum Bundeskanzler einen Tiefstwert erreicht.
Trendbarometer: AfD verliert, Linke legt zu
Erstmals seit mehreren Wochen gibt die AfD im sogenannten „Trendbarometer“ von Forsa für die Sender RTL und ntv wieder nach. Mit 26 Prozent (-1) liegt sie zwar weiterhin klar vor der Union (24 Prozent), fällt aber unter ihr zuletzt erreichtes Allzeithoch.
Bergauf geht es dagegen für die Linke, die einen Punkt auf zwölf Prozent zulegen kann. Auf den gleichen Wert kommen auch weiterhin die Grünen. Die restlichen Parteien stagnieren ebenfalls alle bei ihren Ergebnissen aus der Vorwoche: die SPD bei 13 Prozent, das BSW bei vier, die FDP bei drei und die Sonstigen bei sechs Prozent.
Schwächste Amtswerte für Friedrich Merz
Für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) setzt sich der Abwärtstrend unterdessen weiter fort: Seine Zustimmung erreicht mit nur 26 Prozent einen neuen Tiefpunkt – den schlechtesten Wert seiner Amtszeit.
Düstere Wirtschaftserwartungen und Themenlage
Auch die Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung fallen düster aus. 64 Prozent der Bundesbürger rechnen mit einer Verschlechterung. Das ist der schlechteste Wert seit den Krisenjahren der Ampel-Regierung. Nur 16 Prozent glauben an eine Verbesserung, 19 Prozent erwarten keine Veränderung.
Das zentrale Thema bleibt für die Bürger der Krieg in der Ukraine (48 Prozent), gefolgt von der Arbeit der Bundesregierung (34 Prozent) und der Lage im Nahen Osten (31 Prozent).
Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 30. September bis 6. Oktober 2025 erhoben. Datenbasis: 2.001 Befragte.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .