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IHK-Ausbildungsbilanz: Das sind die Top-Ausbildungsberufe 2025 in der Region Osnabrück

📍Ort des Geschehens: Osnabrück (Gesamtstadt)
Zu den am stärksten nachgefragten IHK-Ausbildungsberufen 2025 in der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim zählten vor allem kaufmännische sowie je ein gewerblicher und ein IT-Beruf. Das zeigt die IHK-Ausbildungsbilanz 2025.

Gefragteste Berufsausbildungen

Bei den jungen Frauen zählten zu den TOP 5-Berufen die Kauffrau für Büromanagement (2024: Platz 2), die Verkäuferin (2024: Platz 1), die Industriekauffrau (2024: Platz 4) und die Kauffrau im Einzelhandel (2024: Platz 3). Auf Platz 5 neu hinzugekommen ist die Ausbildung zur Bankkauffrau. Sie verdrängt aktuell den Beruf der Kauffrau für Groß- und Außenhandelsmanagement vom fünften auf den sechsten Platz.

Bei den jungen Männern waren die Berufsausbildungen zum Industriekaufmann (2024: Platz 3), zum Industriemechaniker (2024: Platz 2), zum Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration (2024: Platz 1), zum Verkäufer (neu) sowie zur Fachkraft für Lagerlogistik (neu) am beliebtesten. 2024 waren hier noch die Ausbildungsberufe zum Kaufmann für Groß- und Außenhandelsmanagement und zum Kaufmann im Einzelhandel auf Platz vier und fünf.

Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverträge sinkt

„Insgesamt ist die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverträge in der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken“, erläutert Juliane Hünefeld-Linkermann, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Aus- und Weiterbildung, die Bilanz weiter: „Wir verzeichnen einen Rückgang von 1,8 Prozent auf 3.850 eingetragene IHK-Ausbildungsverträge.“ Die Ausbildungsbilanz 2025 mache gleichzeitig deutlich, dass die Ausbildungsbetriebe der Region in den letzten Monaten noch viele Auszubildende für sich gewinnen konnten, so Hünefeld-Linkermann weiter. Zum 30. September 2025 lag der Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt noch bei -3,1 %. „Für Ausbildungsinteressenten hat es sich also auch im letzten Jahr gelohnt, weiter am Ball zu bleiben und eine Bewerbung auch nach dem typischen Ausbildungsstart zu platzieren“, so Hünefeld-Linkermann.

Gleichzeitig konnten die IHK-Berufe dem demografischen Wandel zumindest teilweise trotzen. So prognostiziert die Kultusministerkonferenz bei den Schulabsolventen allgemeinbildender Schulen in Niedersachsen für 2025 einen Rückgang um -4,3 % gegenüber 2024 – also einen erheblich größeren Rückgang als jetzt in der IHK-Ausbildungsbilanz feststellbar. Die IHK-Berufe konnten damit gegenüber anderen Ausbildungsoptionen Marktanteile gewinnen.

Sicherung von Fachkräften durch Ausbildungen

„Die Verfügbarkeit qualifizierter Fach- und Führungskräfte bleibt dauerhaft eine zentrale Herausforderung für die Betriebe“, sagt Hünefeld-Linkermann. Die Ausbildung junger Menschen sei das beste Instrument, um Fachkräfte zu sichern. „Mit einer dualen Ausbildung gelingt Jugendlichen in jedem Fall ein perfekter Einstieg in den Arbeitsmarkt. Jede Bewerbung auf einen der vielen freien Ausbildungsplätze in unserer Region lohnt sich, denn die Karrierechancen mit einer Berufsausbildung stehen denen mit einem Studienabschluss in nichts nach. Wer sich beruflich zum Industriemeister, zum Fachwirt und darauf aufbauend zum Betriebswirt fortbildet, kann sich mit Hochschulabsolventen vergleichen. Das hohe Niveau dieser Fortbildungen wird durch die Abschlussbezeichnungen zum Bachelor bzw. Master Professional ausgedrückt“, so Hünefeld-Linkermann.

Förderung fängt bei der Berufsorientierung an

Um den Ausbildungsmarkt in der Region zu fördern, muss die Berufsorientierung passgenau gestaltet werden. Dafür setzt sich die IHK mit zahlreichen Projekten ein. Besonders die bundesweite Ausbildungskampagne der IHKs #Könnenlernen sorgt in den sozialen Medien dafür, dass junge Menschen einen realistischen Einblick in das Leben während der Ausbildung erhalten. Diese und weitere Projekte wie die Ausbildungsbotschafter und Erfolgsbegleiter werden weiterverfolgt, um die Chancen der Beruflichen Bildung zu vermitteln und mehr Jugendliche zu einer dualen Ausbildung zu motivieren.


 
PM
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