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Testalarm auch in der Region Osnabrück: Bundesweiter Warntag am 11. September

Am Donnerstag (11. September) findet der fünfte bundesweite Warntag statt. Bund, Länder und Kommunen prüfen ihre Warnmittel und technischen Abläufe, um beispielsweise bei Stürmen, Hochwassern, Bränden oder anderen Krisenfällen die Bevölkerung zuverlässig informieren zu können. Gegen 11:00 Uhr wird das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) die Probewarnung auslösen. Gegen 11:45 Uhr erfolgt die Entwarnung.

Gewarnt wird am Warntag unter anderem über Radio und Fernsehen, Stadtinformationstafeln, Sirenen, Lautsprecherwagen und Infosysteme der Deutschen Bahn. Zudem lösen auf Smartphones und anderen mobilen Endgeräten Warn-Apps wie NINA, Biwapp, KatWarn, Warnwetter oder der Mobilfunkdienst Cell Broadcast den Testalarm aus.

Was Niedersachsens Innenministerin sagt

Niedersachsens Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, sagt: „Gerade in Zeiten zunehmender Wetterextreme und hybrider Bedrohungen sind zuverlässige Warnungen für die Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall unabdingbar. Zu einem lückenlosen Warnmix gehören dabei immer auch Sirenen. Sie warnen die Menschen dann, wenn sie sich mit ihren Smartphones in Funklöchern befinden oder das Internet aus unterschiedlichen Gründen ausgefallen sein sollte. Genau deshalb haben wir in den vergangenen fünf Jahren in Niedersachsen in neue Sirenenstandorte investiert. Der Bund hat den Ausbau mit rund acht Millionen Euro gefördert, das Land Niedersachsen mit zehn Millionen Euro. Ich begrüße sehr, dass der Bund nun angekündigt hat, bis zum Jahr 2029 weitere zehn Milliarden Euro in den Bevölkerungsschutz zu investieren. Entscheidend ist jetzt, dass auf diese Ankündigung auch zeitnah Taten folgen: Wir brauchen mehr Sirenen und digitale Warnsysteme für ein flächendeckendes Netz sich ergänzender Warnmittel.“

Für die Planung und Errichtung der Sirenenstandorte sind in Niedersachsen die Kommunen zuständig. Sie haben bis jetzt mehr als 5.500 Standorte gemeldet. Bundesweit sind es laut BBK rund 40.000. Eine genauere Zahl soll künftig das Warnmittelkataster liefern, dass sich momentan im Aufbau befindet und vom Bund bereitgestellt werden soll.

97 Prozent aller Befragten wurden gewarnt

Der bundesweite Warntag im Jahr 2024 war für das BBK ein Erfolg: Demnach sind mehr als 97 Prozent aller Befragten über mindestens eines der eingesetzten Warnmittel erreicht worden, allein 73 Prozent über Cell Broadcast. In Niedersachsen werden die Kommunen darum gebeten, sich aktiv am Warntag zu beteiligen. Eine Verpflichtung zur Teilnahme besteht jedoch nicht.


 
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