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Flüchtender Biker liefert sich kinoreife Verfolgungsjagd mit Osnabrücker Polizei

Eine gefährliche Verfolgungsfahrt hat sich am Sonntagmittag (29. Juni) ein Motorradfahrer mit der Polizei geliefert. Gegen 14:00 Uhr fiel einer zivilen Streife auf der Borgwedder Straße in Belm ein Motorrad auf, das mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Osnabrück unterwegs war. Der Fahrer, ein 41-jähriger Mann aus Stemwede, wurde in einer Tempo-50-Zone mit rund 100 km/h gemessen – auch in Kurven bremste er nicht ab und schnitt mehrfach die Fahrbahn.

Mit 80 km/h durch die 30er Zone

Besonders rücksichtslos zeigte sich der Motorradfahrer in einem verkehrsberuhigten Bereich, in dem lediglich 30 km/h erlaubt sind – hier raste er mit nahezu 80 km/h durch. Als die Polizisten ihn auf Höhe des Wanderparkplatzes„Süntelstein mit Blaulicht und Martinshorn stoppen wollten, ignorierte der Mann sämtliche Signale und flüchtete.

Flucht vor der Polizei

Während der Flucht überholte der Fahrer in einer Linkskurve trotz durchgezogener Linie einen vorausfahrenden Pkw. Eine erneute Geschwindigkeitsmessung ergab erschreckende 132 km/h bei erlaubten 50. Auf dem Power Weg setzte er seine halsbrecherische Fahrt fort, überholte zwei weitere Fahrzeuge und erreichte laut Polizei Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h.

Streifenwagen und Motorrad kollidieren

Im Kreisverkehr Power Weg / Lechtinger Straße versuchten die Beamten schließlich, dem Motorradfahrer den Weg abzuschneiden. Dabei kam es zur Kollision mit dem Polizeifahrzeug. Der 41-Jährige wurde leicht verletzt, die beiden Polizeibeamten blieben unverletzt. Das Motorrad wurde so stark beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste. Der Führerschein des Mannes wurde auf richterliche Anordnung beschlagnahmt.

Mehrere Strafverfahren eingeleitet

Gegen den Fahrer wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet – unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und der Durchführung eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei Osnabrück bittet Zeugen, die die riskante Fahrt beobachtet haben oder möglicherweise selbst gefährdet wurden, sich unter 0541/327-2503 (tagsüber) oder -2515 zu melden.


 
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