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Deshalb kooperiert die Handwerkskammer mit der Möser-Realschule in Osnabrück

Die Handwerkskammer und die Möser-Realschule unterzeichnen Kooperationsvertrag – so vermitteln erfahrene Handwerksmeister handwerkliche Kompetenzen. „Wir bieten mit unserem mobilen Angebot Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, praktische Erfahrungen in unterschiedlichen handwerklichen Berufen zu machen“, erklärt Heike Fischer, Leiterin des Projekts „Held:innen der Energiewende“ bei der Handwerkskammer. 

Praktische Erfahrungen sammeln

Seit Mitte März finden wöchentliche Praxis-Workshops mit erfahrenen Lehrwerksmeistern statt, um die Jugendlichen für einen Ausbildungsberuf in einem der Gewerke zu begeistern. Ob die Bereiche Bau, Ausbau und Versorgungstechnik, ob Anlagenbauer, Sanitär-, Heizung- und Klimatechniker – das Projekt „Held:innen“ verfolgt das Ziel, Fachkräfte für klimarelevante Berufe in der Region Osnabrück langfristig und nachhaltig zu gewinnen, zu qualifizieren und zu binden. Sven Ruschhaupt, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, ergänzt: „Die ganzheitliche Herangehensweise des Projekts, die sowohl Berufsorientierung als auch Beratung und anschließende Qualifizierung umfasst, ist wegweisend. Sie ermöglicht es uns, die Klimaschutzgewerke der Region nachhaltig zu stärken und Fachkräften eine attraktive berufliche Perspektive zu bieten.“

Vielfalt der Berufe nicht bewusst

Das Programm umfasst auch Informationen über Ausbildungswege, Karrierechancen und die Anforderungen der Berufe im Klimahandwerk. Ziel ist es, die Vielfalt sowie die Attraktivität handwerklicher Berufe hervorzuheben und Vorurteile abzubauen. „Die Vielfalt der handwerklichen Berufe ist unseren Schülerinnen und Schülern gar nicht bewusst, daher besucht die Möser-Realschule regelmäßig verschiedene Messen und nimmt Angebote aus unterschiedlichen Bereichen der beruflichen Orientierung, um die Schülerschaft breit gefächert zu informieren“, verdeutlicht Schulleiterin Hale Ünlü-Lachnitt. Die Kooperation mit der Handwerkskammer eröffne den baldigen Absolventen weitere berufliche Perspektiven, die sie hier hautnah erfahren können. „Wir ermöglichen daher im Rahmen des Lehrplans jeden Dienstagvormittag einer Gruppe von acht bis zehn interessierten Jugendlichen die Teilnahme an diesen Workshops.“

Berufliche Perspektive ist gesellschaftliche Aufgabe

Die kleine Gruppengröße mit der fachlichen und pädagogischen Betreuung durch die Lehrwerkmeister der Handwerkskammer bietet auch zugewanderten Schülerinnen und Schülern Halt und die Möglichkeit, die Berufswelt in kleinem Rahmen kennenzulernen. Ünlü-Lachnitt: „Die Handwerkskammer zeigt mit diesem Projekt, dass es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, jungen Menschen eine Perspektive zu geben. Allen jungen Menschen werden durch Meister ihres Berufes die Hände gereicht, damit diese etwas mit ihren Händen schaffen können.“ Das Projekt „Held:innen der Energiewende“ wird gefördert als InnoVET PLUS-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).


 
PM
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