Gute Nachrichten für Radfahrerinnen und Radfahrer: Die Stadt Osnabrück hat die bislang bestehende Lücke im Radschnellweg zwischen Osnabrück und Belm geschlossen. Die Sperrung am Power Weg, auf Höhe der Bahnüberquerung, wurde am vergangenen Wochenende aufgehoben, so dass eine durchgängige und komfortablere Fahrradverbindung entstanden ist.
Radschnellweg wurde bevorrechtigt
Bislang mussten Radfahrende an dieser Stelle anhalten, den Verkehr beobachten und sich umständlich wieder einfädeln, um den Radschnellweg fortzusetzen. Das ist nun Vergangenheit. Der Radschnellweg wurde gegenüber dem Power Weg bevorrechtigt, was durch Stoppzeichen und eine Aufpflasterung deutlich gemacht wird. Die bisher enge Kurve an der Einmündung wurde zudem entschärft, was die Sicherheit und den Fahrkomfort erheblich verbessert.
Auch aus Richtung Belm profitieren Radelnde von den baulichen Anpassungen. Neu installierte Poller verhindern, dass Menschen auf Fahrrädern die Kurve zu eng nehmen und möglicherweise kollidieren. Darüber hinaus wurde für mehr Sicherheit im Bereich der ehemals unterbrochenen Strecke gesorgt: Vier neue Straßenlaternen wurden installiert, die Oberfläche des Weges vollständig erneuert und der Power Weg in Richtung Vehrter Landstraße bis zur Stadtgrenze saniert.
Die Kosten für die gesamte Maßnahme belaufen sich auf rund 360.000 Euro. Einen Großteil davon – etwa 215.000 Euro – übernimmt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Rahmen der Gesamtfördermaßnahme für den Radschnellweg Osnabrück-Belm.
Poller sichern Radschnellweg an der Schlachthofstraße
Auch an der Schlachthofstraße wurde für eine verbesserte Sicherheit gesorgt. Dort hat die Stadt Osnabrück insgesamt 27 Poller aufgestellt, um zu verhindern, dass Autofahrende bei Großveranstaltungen wie dem Frühjahrsjahrmarkt oder Fußballspielen widerrechtlich auf dem Radweg parken. Dank der Kooperation mit den anliegenden Unternehmen Westnetz und KME konnte die Zahl der Poller auf dem eigentlichen Radschnellweg minimiert werden: Lediglich drei Poller befinden sich direkt auf dem Radweg, der Rest in den Zufahrten der Firmen.
Neu aufgetragene Markierungen sorgen an dieser Stelle für eine bessere Sichtbarkeit. Zudem wurde die Anbindung an den Verbindungsweg Richtung Dodesheide/Sonnenhügel optimiert. Radfahrende können nun über eine gepflasterte Fläche komfortabler vom Waldweg auf den Radschnellweg wechseln.
