Im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst fordert Oliver Hermann, Präsident des brandenburgischen Städte- und Gemeindebundes, einen Kompromiss. Die Gespräche, die bereits seit drei Runden andauern, konnten am Wochenende nicht abgeschlossen werden und wurden verlängert.
Forderung nach einem Kompromiss
Oliver Hermann, Präsident des brandenburgischen Städte- und Gemeindebundes, drängt auf einen zügigen Abschluss der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Im Interview mit dem RBB-Inforadio betonte der Kommunalpolitiker am Montag die Dringlichkeit eines Kompromisses: „Wichtig ist, dass es zum Abschluss kommt und wir sicher planen können.“ Aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten der letzten Zeit sei eine verlässliche Planung besonders notwendig. Hermann erklärte: „In den letzten zehn Jahren haben wir eine gute wirtschaftliche Entwicklung gehabt. Das ist jetzt zurzeit nicht so. Uns fehlen die steigenden Einnahmen, und die Kosten steigen.“
Keine Nullrunden für Beschäftigte
Der Präsident des Städte- und Gemeindebundes machte deutlich, dass die Beschäftigten zumindest einen Inflationsausgleich erhalten sollten: „Sie müssen natürlich zumindest die Inflation ausgeglichen bekommen.“ Eine Nullrunde, bei der die Gehälter nicht erhöht werden, lehnte er entschieden ab. Gleichzeitig betonte Hermann, dass die Wirtschaftslage für die Zukunft verbessert werden müsse, und hob das geplante Sondervermögen für Infrastruktur als geeignete Maßnahme hervor, um die Konjunktur zu beleben.
Verlängerung der Verhandlungsrunde
Die laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst befinden sich derzeit in der dritten Runde. Eine Einigung konnte am Wochenende nicht wie geplant bis Sonntag erzielt werden, weshalb die Gespräche um mindestens einen Tag verlängert wurden. Die Verhandlungsparteien stehen unter Druck, zeitnah zu einer Lösung zu kommen, um den Beschäftigten und den Gemeinden Planungssicherheit zu gewährleisten.
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