Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat in einem Telefongespräch mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa die politische Wende in Syrien begrüßt. Der Kanzler sicherte zugleich Unterstützung beim Wiederaufbau und betonte die Notwendigkeit eines inklusiven politischen Prozesses.
Politische Wende in Syrien
Olaf Scholz sprach in einem einstündigen Telefonat mit dem Übergangspräsidenten Syriens, Ahmed al-Scharaa. Dabei gratulierte Scholz dem syrischen Volk zur Beendigung der „Schreckensherrschaft des Assad-Regimes“, wie Regierungssprecher Steffen Hebestreit mitteilte. Beide Staatsoberhäupter betonten die Notwendigkeit eines inklusiven politischen Prozesses, der allen Syrerinnen und Syrern, unabhängig von ethnischen oder religiösen Zugehörigkeiten, Teilhabe, Rechte und Schutz gewähren soll.
Unterstützung beim Wiederaufbau
Der Bundeskanzler versicherte al-Scharaa die Bereitschaft der Bundesregierung, Syrien beim Wiederaufbau zu unterstützen, um das Land zu einer „freien und sicheren Heimat für alle Bevölkerungsgruppen“ zu machen. Dabei plane die Bundesregierung, eng mit europäischen und internationalen Partnern zusammenzuarbeiten, um den Wiederaufbau zu fördern und den Übergang zu einer stabilen Gesellschaft zu unterstützen.
Kampf gegen den Terrorismus
Scholz hob zudem die anhaltende Bedeutung des Kampfes gegen den Terrorismus hervor, der nicht nur für die Sicherheit in Syrien, sondern auch für die gesamte Region und weltweit von entscheidender Bedeutung sei, so der Regierungssprecher Hebestreit weiter. Diese Zusammenarbeit soll die Stabilität in der Region sichern und den internationalen Frieden fördern.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .