CSU-Chef Markus Söder kündigt bei einem möglichen Regierungswechsel eine umfassende Neuausrichtung der Wirtschafts- und Energiepolitik an. Besondere Schwerpunkte liegen auf dem Ausbau der Gaskraftwerke und der Rückkehr zur Kernenergie. Für den Ausbau der Energieinfrastruktur stellt er eine enge Zusammenarbeit mit Partnerländern in Aussicht.
Neuausrichtung der Energiepolitik
Markus Söder, bayerischer Ministerpräsident und CSU-Chef, betonte in einem Interview mit dem „Handelsblatt“ die Notwendigkeit, neue Gaskraftwerke in Deutschland zu errichten. Er argumentierte, dass eine eigene Gasförderung geprüft werden solle, um die Abhängigkeit von teurem Fracking-Gas aus den USA zu reduzieren. Söder machte deutlich, dass ohne die Nutzung von Kernkraft der industrielle Wohlstand nicht gesichert werden könne. Angesichts des steigenden Energiebedarfs durch KI, Digitalisierung und E-Mobilität müsse sich Deutschland entsprechend vorbereiten, was seiner Meinung nach nicht allein mit erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind möglich sei.
Rückkehr zur Kernkraft
Söder schlug vor, bestehende Kernkraftwerke zu reaktivieren, um die Energieversorgung zu sichern. Eine internationale Kooperation hält er für entscheidend: „Wir können auch mit Partnerländern wie Frankreich und Tschechien kooperieren und uns einen privilegierten Zugang zu Kernenergie sichern“, erklärte er. Langfristig sei es zudem denkbar, eigene kleine Reaktoren der nächsten Generation an bestehenden Standorten zu bauen.
Forderungen an die Union
Der CSU-Chef machte deutlich, dass eine radikale Wende in der Energiepolitik notwendig sei, um den wachsenden Herausforderungen gerecht zu werden. Er setzte darauf, dass die Union im Falle einer Regierungsübernahme die angekündigten Maßnahmen umsetzt, um Deutschlands Energieunabhängigkeit und industriellen Wohlstand langfristig zu stärken.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .