Der Bundestag hat den Weg für einen längst überfälligen Neubau des Technischen Hilfswerks (THW) in Osnabrück freigemacht. In seiner jüngsten Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2026 bewilligte der Haushaltsausschuss 15 Millionen Euro für den neuen Standort. Für die Helferinnen und Helfer vor Ort bedeutet das vor allem eines: Planungssicherheit und ein Ende der jahrelangen Übergangslösungen.
Middelberg freut sich
„Das ist eine super Nachricht für die THWler in Osnabrück“, erklärt der Bundestagsabgeordnete Dr. Mathias Middelberg. „Nach Jahren in provisorischen Räumlichkeiten bekommen sie endlich einen zeitgemäßen, eigenen Standort. Der lang ersehnte und dringend nötige Neubau ist jetzt gesichert.“

Von Schädlingsbefall zu Standortsuche
Der Weg bis zur Entscheidung war lang. Nachdem im September 2023 ein Schädlingsbefall die Räumung des alten Quartiers im Hafen erforderlich gemacht hatte, musste die Ortsgruppe kurzfristig umziehen. Erst ging es nach Hasbergen, seit Februar 2024 arbeitet das THW Osnabrück erneut improvisiert – diesmal an der Albert-Brickwedde-Straße.
Wachsende Bedeutung des THW
Nicht nur die Arbeitsbedingungen, auch die sicherheitspolitische Großwetterlage machen den Neubau aus Sicht vieler notwendig. „Die Entscheidung ist auch deshalb so wichtig, weil das THW auch durch die veränderte internationale Sicherheitslage im Hinblick auf Not- und Katastrophenlagen heute eine noch größere Bedeutung hat als bisher schon“, betont Mathias Middelberg.
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