Osnabrück Zahl der Wohnungseinbrüche in Osnabrück seit 2008 fast verdoppelt

Zahl der Wohnungseinbrüche in Osnabrück
seit 2008 fast verdoppelt

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Opferschutz muss im Vordergrund stehen

Seit 2008 hat sich die Zahl der Wohnungseinbrüche in der Stadt Osnabrück fast verdoppelt. Die Menschen fühlen sich in ihren eigenen Häusern und Wohnungen oftmals nicht mehr sicher

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Fritz Brickwedde sieht diese Zahlen als beunruhigend an. Vor dem Hintergrund  dieser Entwicklung, stellt die CDU-Fraktion in der Ratssitzung am Dienstag einen Antrag, in dem die Verwaltung aufgefordert wird, bei der kommunalen Kriminalprävention den Fokus auf das Thema „Wohnungseinbrüche“ zu verstärken.

Symbolbild Einbrecher, Quelle: Polizeiliche KriminalpräventionHier sollen zusammen mit den Partnern, wie zum Beispiel der Polizei und weiteren Organisationen, Gespräche geführt werden, damit die Menschen noch besser über dieses allgegenwärtige Thema informiert werden. „Es ist die oberste Aufgabe eines Staates, die Sicherheit seiner Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Wir können als Politik die Menschen mit diesem Problem nicht alleine lassen“, so Bürgermeister Burkhard Jasper (CDU).

Alleine in 2013 kam es im Stadtgebiet zu 397 Wohnungseinbrüchen

2013 waren es 40 Einbrüche mehr als noch im Vorjahr, für 2014 liegt noch keine Statistik vor. Aus Sicht der CDU-Fraktion gilt es, diesem Trend schnellstmöglich entgegenzuwirken. „Dies geht nur durch bessere Information der Bewohner zum Schutz vor Einbrüchen und durch verstärkte Polizeipräsenz. Wir fordern in diesem Zusammenhang, dass die Niedersächsische Landesregierung den Gesetzesentwurf des Landes Bayern im Bundesrat unterstützt“, so Brickwedde und Jasper weiter. Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass Einbrüche nicht mehr als minder schwere Fälle bewertet werden, sondern zukünftig mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren geahndet werden. „Ein Einbruch in die eigene Wohnung ist für die Betroffenen kein minder schwerer Fall. Hier muss der Opferschutz klar im Vordergrund stehen. Auch die Telekommunikationsüberwachung muss bei solchen Delikten möglich sein. Schließlich sind es immer mehr organisierte kriminelle Banden“, so Brickwedde und Jasper abschließend mit der Hoffnung, dass der Antrag breite Unterstützung im Stadtrat findet.

 

PM CDU OS, Symbolbild Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention

 


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