In deutschen Apotheken steigt angesichts des teils extremen Winterwetters die Nachfrage nach Mitteln zur Behandlung von Sportunfällen. Zugleich rechnen Apotheker mit einem Anstieg der Infektionszahlen bei Viruskrankheiten, weil die anhaltende Kälte die Abwehrkräfte schwächt.
Mehr Verletzungen durch Glätte
In vielen Apotheken fragen Kundinnen und Kunden derzeit vermehrt nach Produkten zur Behandlung von Sportunfällen. Hintergrund sind laut Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) vor allem Stürze auf vereisten Wegen.
Thomas Preis, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), sagte der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe): „Dabei handelt es sich meist um Menschen, die auf den glatten Straßen ausgerutscht sind und sich Verletzungen zugezogen haben“.
Apotheker erwarten mehr Virusinfektionen
Der ABDA-Präsident rechnet im Zusammenhang mit der anhaltenden Kälte zudem mit einem Anstieg der Infektionszahlen bei Viruskrankheiten. „Die anhaltende Kälte und trockene Luft führt dazu, dass unsere Schleimhäute austrocknen und Keime nicht mehr so gut abwehren. Dadurch steckt man sich schneller an“, sagte Preis der „Rheinischen Post“.
Mehr Kontakte nach den Feiertagen
Nach Einschätzung von Preis spielt auch das veränderte Kontaktverhalten rund um die Weihnachtszeit eine Rolle. Über die Feiertage hätten die Menschen weniger Kontakt zu anderen gehabt. „Jetzt, da alle wieder im Büro oder in der Schule sind, werden die Zahlen steigen“, so Preis gegenüber der „Rheinischen Post“.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .