Wolfram Weimer, designierter Kulturstaatsminister, wendet sich gegen Vorwürfe, rechtskonservativ zu sein, und kündigt an, sein Amt aktiv gegen die AfD und Rechtspopulismus einzusetzen. In einem Interview betont er seinen Einsatz für die politische Mitte und einen respektvollen Diskurs in der Gesellschaft.
Kulturstaatsminister Weimer wehrt sich gegen Kritik
Wolfram Weimer, designierter Kulturstaatsminister, hat sich gegen die Bezeichnung als rechtskonservativer Ideologe verwahrt. Im Gespräch mit dem „Stern“ sagte Weimer: „Ich bin Kulturverfechter, nicht Kulturkämpfer.“ Er betonte, dass er sich seit Jahren schriftlich gegen die AfD und Rechtspopulismus einsetze: „Gegen die AfD und die üblen Umtriebe des Rechtspopulismus schreibe ich seit Jahren an.“ Nationalismus sei ihm fremd, vielmehr sei er „ein leidenschaftlicher Europäer“.
Kritik als Folge von Lagerdenken
Die teils heftige Kritik an seiner Ernennung führt Wolfram Weimer auf das „politische Lagerdenken“ zurück. Dabei, so Weimer gegenüber dem „Stern“, „gebe es immer eine Seite, die die andere skeptisch beäuge und ihr misstraue“. Schon immer habe er diesem Lagerdenken skeptisch gegenübergestanden. Weiter sagte der Journalist und Verleger: „Gerade der breite Raum der bürgerlichen Mitte, egal ob wir nun die Welt aus eher roter, gelber, grüner oder politisch schwarz-türkiser Perspektive sehen, sollte miteinander im offenen Diskurs bleiben, sich zuhören, respektieren und politische Kompromisse finden.“ Weimer erklärte zudem: „Wenn wir in der Mitte das diskursiv nicht mehr hinbekommen, dann werden uns die Populisten von rechts und links ganz anders bedrängen.“
Stärkung der Kulturlandschaft als Ziel
Als eine der zentralen Aufgaben für die neue Regierung nannte Wolfram Weimer laut dem Interview mit dem „Stern“, „durch eine konstruktive, sachorientierte Politik der mittigen Lösungen, auch über einen kulturellen Modus des demokratischen Zusammenhalts die AfD zurückzudrängen“. Als künftiger Kulturstaatsminister wolle er „die großartige deutsche Kulturlandschaft vor allem stärken und unterstützen in ihrer wunderbaren Vielfalt“. Weimer stellte abschließend klar: „Wer von mir eine Kulturrevolution oder irgendeinen Kulturkampf erwartet, den muss ich enttäuschen.“
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