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Wehrbeauftragter drängt auf schnelle Sexismus-Dunkelfeldstudie in Bundeswehr

Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Henning Otte, dringt nach dem Skandal um Sexismus im Fallschirmjägerregiment 26 von Zweibrücken auf ein zügiges Vorgehen des Bundesverteidigungsministeriums. Er fordert insbesondere die rasche Umsetzung und Vorlage der seit längerem angekündigten Dunkelfeldstudie zu Sexismus in der Bundeswehr.

Wehrbeauftragter fordert schnelle Umsetzung der Studie

Henning Otte</em, Wehrbeauftragter des Bundestages, hat das Bundesverteidigungsministerium aufgefordert, die angekündigte Dunkelfeldstudie zu Sexismus in der Bundeswehr schnell umzusetzen und vorzulegen. Hintergrund ist der Skandal um Sexismus im Fallschirmjägerregiment 26 von Zweibrücken (Rheinland-Pfalz).

„Wir brauchen weiterhin eine Truppe, in der alle Soldatinnen und Soldaten mit Respekt, Würde und Sicherheit ihren Dienst leisten können“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND). „Das ist nicht nur eine Frage von Recht und Ordnung – es ist eine Frage der Haltung.“ Betroffene müssten darauf vertrauen können, dass sie nicht allein gelassen und stigmatisiert würden. Jeder Vorfall sexualisierten Fehlverhaltens müsse gemeldet, aufgeklärt und konsequent geahndet werden.

Hinweis auf Dunkelziffer bei sexualisiertem Fehlverhalten

Otte verwies darauf, dass trotz einer gestiegenen Zahl gemeldeter Vorfälle von Verstößen gegen die sexuelle Selbstbestimmung weiterhin von einer Dunkelziffer auszugehen sei. „Trotz der gestiegenen Zahl gemeldeter Vorfälle von Verstößen gegen die sexuelle Selbstbestimmung – die auch auf eine erhöhte Sensibilität und größere Transparenz innerhalb der Truppe zurückzuführen ist – ist weiterhin von einer Dunkelziffer auszugehen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Er mahnte an, dass die Dunkelfeldstudie, die bereits vor mehr als einem Jahr von seiner Vorgängerin Eva Högl</em empfohlen und anschließend vom Ministerium angekündigt worden sei, zeitnah umgesetzt und vorgelegt werden müsse. "Eine belastbare Analyse ist unerlässlich, um gezielte und wirksame Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen entwickeln zu können", erklärte Otte gegenüber dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Stand der geplanten Dunkelfelduntersuchung

Das Verteidigungsministerium hatte nach der Empfehlung von Eva Högl im Jahr 2024 das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr mit einer wissenschaftlichen Dunkelfelduntersuchung zu Ursachen, Ausmaß und Folgen von sexualisiertem Fehlverhalten in der Bundeswehr beauftragt. Nach Informationen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ liegt bisher jedoch lediglich eine Projektskizze vor. Die Befragungen sollen demnach erst in diesem Jahr beginnen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.
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