Unmittelbar vor dem EU-Gipfel in Brüssel hat EVP-Chef Manfred Weber mehr sicherheitspolitische Eigenverantwortung der Europäer gefordert. Im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Politico hob Weber zugleich die Bedeutung deutscher Führung für Europa hervor und verteidigte Kanzler Friedrich Merz (CDU) in einer aktuellen Kontroverse.
Weber fordert europäische Militärmacht
EVP-Chef Manfred Weber sprach sich gegenüber dem Nachrichtenmagazin Politico für eine stärkere sicherheitspolitische Unabhängigkeit Europas aus. „Ich will die transatlantische Partnerschaft, aber ich will endlich, dass wir Europäer eigenständig sind, selbstbewusst sind, uns selbst verteidigen können“, sagte Weber Politico. Er betonte weiter: „Und das heißt: Europa muss jetzt eine Militärpower werden.“
Hoffnung auf deutsche Führung
Mit Blick auf die erste Teilnahme von Kanzler Friedrich Merz (CDU) an einem EU-Gipfel äußerte Weber große Erwartungen. „Ich möchte damit starten, dass Berlin zurück ist, dass Friedrich Merz ganz klare Führung zeigt und dass Europa auch auf deutsche Führung wartet“, so Weber gegenüber Politico.
Unterstützung für Merz in umstrittener Debatte
Die jüngst diskutierten „Drecksarbeit“-Äußerungen von Friedrich Merz verteidigte Manfred Weber ausdrücklich. Weber führte laut Politico an: „Man muss sich vergegenwärtigen, der Iran hat heute Raketen, die Europa erreichen können – nicht Amerika. Deswegen, finde ich, machen die auch einen Job für uns.“
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .