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Warum eine professionelle Bautrocknung unverzichtbar für Ihre Bausubstanz ist

Der Bau eines Hauses oder die Sanierung einer Immobilie ist für viele Menschen die größte Investition ihres Lebens. Man plant den Grundriss, wählt Fliesen aus und macht sich Gedanken über die Energieeffizienz. Doch ein entscheidender Faktor wird oft unterschätzt oder aus Kostengründen vernachlässigt: dieprofessionelle Bautrocknung durch www.extradry-online.de.

Viele Bauherren stellen sich die Frage: „Reicht es nicht, einfach kräftig zu lüften und die Heizung aufzudrehen?“ Die kurze Antwort lautet: Nein, in der modernen Bauweise meistens nicht.

In diesem Artikel erfahren Sie, warum eine professionelle Bautrocknung kein unnötiger Luxus ist, sondern eine elementare Versicherung für den langfristigen Erhalt Ihrer Bausubstanz.

Das unsichtbare Problem: Tausende Liter Wasser im Haus

Um zu verstehen, warum technische Hilfe notwendig ist, muss man sich zunächst die Mengen an Wasser vor Augen führen, die während der Bauphase verarbeitet werden. Beton, Estrich, Putz und Mörtel – all diese Materialien werden mit Wasser angerührt. Man spricht hier von der sogenannten Baufeuchte.

In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus in Massivbauweise werden während der Bauphase ca. 1.500 bis 2.500 Liter überschüssiges Wasser eingebracht. Das entspricht etwa 10 bis 15 gefüllten Badewannen, die sich in Ihren Wänden und Böden befinden.

Früher, als Häuser noch nicht so stark gedämmt waren und Bauzeiten sich über Jahre streckten, konnte dieses Wasser durch undichte Fenster und lange Standzeiten (das klassische „Überwintern“ des Rohbaus) natürlich entweichen. Heute sieht die Realität anders aus:

  1. Dichte Gebäudehülle: Moderne Häuser sind dank Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) und dreifach verglasten Fenstern fast luftdicht. Feuchtigkeit kann nicht mehr „einfach so“ raus.
  2. Zeitdruck: Die Bauzeiten werden immer kürzer. Oft vergehen zwischen Estrichlegung und Einzug nur wenige Wochen.

Ohne eine technische Bautrocknung wird dieses Wasser im Baukörper eingeschlossen – mit fatalen Folgen für die Bausubstanz.

Gefahr 1: Zerstörung der Dämmwirkung und Energieverlust

Wasser ist ein hervorragender Wärmeleiter. Das ist physikalisch unbestritten, aber für Ihr Haus fatal. Wenn Feuchtigkeit in die Poren Ihrer Mauersteine oder in das Dämmmaterial eindringt, verliert das Material seine isolierende Wirkung.

Ein feuchter Stein dämmt nicht, er leitet die Wärme von innen direkt nach außen. Experten schätzen, dass eine Durchfeuchtung der Wände die Heizkosten in den ersten zwei bis drei Jahren um 200 % bis 300 %erhöhen kann. Sie heizen also buchstäblich zum Fenster hinaus, während Sie versuchen, das Haus „trocken zu wohnen“.

Noch schlimmer trifft es die Dämmwolle (z.B. im Dachstuhl). Wenn Mineralwolle einmal richtig durchnässt ist, verliert sie ihre Dämmwirkung oft dauerhaft und verklumpt. Hier hilft oft nur noch der teure Austausch. Eine rechtzeitige Bautrocknung verhindert, dass die Feuchtigkeit überhaupt erst so tief in die Dämmschichten wandern kann.

Gefahr 2: Schäden an Estrich und Bodenbelägen

Einer der häufigsten Streitpunkte auf Baustellen ist die Belegreife des Estrichs. Bauherren wollen einziehen, Fliesenleger wollen anfangen, aber der Boden ist noch zu nass.

Wird der Bodenbelag (Parkett, Laminat, Vinyl oder Fliesen) auf einen Estrich verlegt, der seine Ausgleichsfeuchte noch nicht erreicht hat, sind Schäden vorprogrammiert:

  • Parkett und Holz: Das Holz saugt die Feuchtigkeit von unten auf, quillt an und wölbt sich („Schüsselung“). Im schlimmsten Fall löst sich der Boden komplett ab.
  • Kleber: Viele moderne Klebstoffe reagieren empfindlich auf Restfeuchte. Es kommt zu chemischen Reaktionen, die den Kleber zersetzen (Verseifung). Der Bodenbelag liegt dann lose auf.
  • Fliesen: Durch den Dampfdruck, der von unten entsteht, können Fliesen reißen oder hohl liegen.

Eine professionelle Bautrocknung beschleunigt den Trocknungsprozess des Estrichs kontrolliert und massiv. Wichtig ist hierbei die fachmännische Messung (CM-Messung), bevor der Bodenleger beginnt.

Gefahr 3: Schimmelbildung – Der Feind der Gesundheit und Substanz

Schimmel ist nicht nur ein optisches Problem oder ein Gesundheitsrisiko für die Bewohner (Allergien, Asthma), er greift auch die Bausubstanz an. Schimmelpilze benötigen Feuchtigkeit und organisches Material zum Wachsen.

In einem feuchten Neubau finden sie ideale Bedingungen: Tapeten, Kleister, Gipskartonplatten und Holzbauteile sind der perfekte Nährboden. Wenn sich Schimmel erst einmal hinter Fußleisten, unter dem Estrich (in der Dämmschicht) oder hinter Schränken ausgebreitet hat, ist eine Sanierung extrem aufwendig und teuer.

Der Pilz kann Putz zersetzen und tief in das Mauerwerk eindringen. Eine technische Bautrocknung entzieht dem Schimmel sofort nach Fertigstellung der nassen Gewerke die Lebensgrundlage: das Wasser.

Gefahr 4: Chemische Prozesse und Korrosion

Feuchtigkeit in der Bausubstanz löst chemische Prozesse aus, die oft erst Jahre später sichtbar werden.

  • Salzausblühungen: Wasser transportiert Salze und Mineralien aus dem Baustoff an die Oberfläche. Wenn das Wasser verdunstet, kristallisieren die Salze und sprengen Putz und Farbe ab.
  • Korrosion: In Stahlbetonbauteilen kann dauerhafte Feuchtigkeit dazu führen, dass der Bewehrungsstahl rostet. Rostender Stahl dehnt sich aus und lässt den Beton abplatzen. Dies gefährdet im Extremfall die Statik des Gebäudes.

Warum „Lüften und Heizen“ (DIY) oft scheitert

Viele Bauherren versuchen, Kosten zu sparen, indem sie auf Mietgeräte verzichten und stattdessen die Heizung hochdrehen und mehrmals täglich lüften (Stoßlüften). Theoretisch funktioniert das physikalisch, aber in der Praxis stößt diese Methode an Grenzen:

  1. Wetterabhängigkeit: Im Herbst und Winter ist die Außenluft oft selbst sehr feucht. Sie holen sich beim Lüften kaum Trockenheit ins Haus.
  2. Energieverschwendung: Sie heizen die Luft auf, nur um die teure Wärme beim Lüften wieder nach draußen zu befördern.
  3. Fehlende Zirkulation: Ohne Ventilatoren erreicht die warme Luft oft nicht die Ecken und Winkel, wo sich Feuchtigkeit staut.

Eine professionelle Bautrocknung setzt auf leistungsstarke Kondenstrockner oder Adsorptionstrockner in Kombination mit Ventilatoren. Diese Geräte ziehen die Feuchtigkeit rund um die Uhr aus der Bausubstanz – unabhängig vom Wetter draußen.


 
Redaktion Hasepost
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