Warner Bros. Discovery bleibt beim geplanten Zusammenschluss mit Netflix und hat ein überarbeitetes Übernahmeangebot von Paramount abgelehnt. Der Vorstand des US-Unternehmens sieht in dem Angebot keinen ausreichenden Wert und hält an der im Dezember vereinbarten Transaktion mit Netflix im Volumen von 82,7 Milliarden Dollar fest.
Vorstand entscheidet einstimmig gegen Paramount
Die US-Film- und Fernsehproduktionsgesellschaft Warner Bros. Discovery (WBD) hat das geänderte Übernahmeangebot von Paramount abgelehnt. Nach Unternehmensangaben beschloss der Vorstand einstimmig, dass das neue Angebot nicht im besten Interesse von WBD und seinen Aktionären liege und nicht die Kriterien eines „überlegeneren Angebots“ erfülle. Demnach bleibt Warner Bros. Discovery dem im Dezember vereinbarten 82,7-Milliarden-Dollar-Deal mit Netflix treu.
Kritik an Finanzierung und Aktionärsschutz
Vorsitzender Samuel Di Piazza begründete die Entscheidung mit erheblichen Bedenken gegenüber dem Vorschlag von Paramount. „Das Angebot von Paramount bietet weiterhin einen unzureichenden Wert, einschließlich Bedingungen wie einer außerordentlich hohen Fremdfinanzierung, die Risiken für den Abschluss der Transaktion mit sich bringt, und mangelnden Schutzmaßnahmen für unsere Aktionäre, falls die Transaktion nicht abgeschlossen wird“, sagte Di Piazza laut Warner-Mitteilung am Mittwoch. Weiter erklärte er: „Unsere verbindliche Vereinbarung mit Netflix bietet einen höheren Wert bei größerer Sicherheit, ohne die erheblichen Risiken und Kosten, die das Angebot von Paramount für unsere Aktionäre mit sich bringen würde.“
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .