Das Bundesverteidigungsministerium warnt vor einer neuen Phishing-Kampagne, bei der E-Mails angeblich im Namen der Bundeswehr verschickt werden. Empfänger werden darin zur Aktualisierung ihrer Daten im Wehrregister aufgefordert, was über einen gefälschten Link geschehen soll. Diese Mails nutzen offiziell klingende Begriffe und verweisen auf bestehende Gesetze, um Authentizität vorzutäuschen.
Warnung vor gefälschten Bundeswehr-Mails
Boris Pistorius (SPD), verantwortlich für das Bundesverteidigungsministerium, gab bekannt, dass mehrere Phishing-Mails im Umlauf sind, die den Anschein erwecken, im Namen der Bundeswehr zu stammen. „Aktuell sind mehrere Phishing-Mails angeblich im Namen der Bundeswehr im Umlauf“, teilte die Behörde am Freitag mit. Empfänger dieser Mails werden auf eine vermeintliche Pflicht zur Datenaktualisierung im Wehrregister hingewiesen, verbunden mit der Aufforderung, personenbezogene Daten über einen gefälschten Link zu aktualisieren.
Merkmale der Phishing-Kampagne
Die Phishing-Mails heben sich durch ihre authentisch wirkenden Inhalte hervor, die offizielle Begrifflichkeiten und Verweise auf bestehende Gesetze, wie Artikel 12a des Grundgesetzes, beinhalten. Zudem führen die Links in diesen Mails häufig zu nachgebauten Webseiten der Bundeswehr. Diese gefälschten Seiten fordern die Eingabe sensibler Informationen, sodass Empfänger ihre persönlichen Daten unwissentlich preisgeben könnten.
Empfehlungen des Verteidigungsministeriums
Das Verteidigungsministerium stellt ausdrücklich klar: „Bei den Mails handelt es sich nicht um offizielle Mails der Bundeswehr oder der Karrierecenter.“ Die Behörde betont, dass die Bundeswehr oder ihre Karrierecenter niemals unaufgefordert per E-Mail personenbezogene Daten anfordern. Bei Erhalt einer solchen Phishing-Mail wird dringend empfohlen, nicht auf die Mail oder den darin enthaltenen Link zu klicken und die Nachricht umgehend zu löschen.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .