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Verkehrsminister gegen E-Auto-Kaufprämie, fordert echte Preise

Der parteilose Bundesverkehrsminister Volker Wissing hat sich im Vorfeld der Wahlen gegen Kaufprämien für Elektroautos ausgesprochen und damit eine klare Position im aktuellen politischen Diskurs bezogen. Er betont die Notwendigkeit realer, nicht subventionierter Marktpreise und hebt die Bedeutung des Ausbaus der Ladeinfrastruktur hervor.

Kritik an Kaufprämien

Volker Wissing, Bundesverkehrsminister, äußerte sich im Interview mit dem „Tagesspiegel“ deutlich gegen die Einführung von Kaufprämien für Elektroautos. „Kaufprämien sind grundsätzlich keine gute Lösung“, betonte Wissing in der Montagausgabe. Seiner Meinung nach stören diese finanziellen Anreize die natürliche Preisbildung auf dem Markt. Er sieht die Notwendigkeit, dass sich Marktpreise ohne staatliche Unterstützung entwickeln sollten. Gleichzeitig appellierte er an die Bürger, E-Autos zu nutzen, sofern sie damit gut zurechtkommen, und unterstrich seine kontinuierliche Unterstützung der Elektromobilität für den Fahrzeugsektor.

Fokus auf Infrastruktur

Obwohl Wissing die Vorteile von E-Autos anerkennt, machte er klar, dass seine Rolle nicht die eines Autoverkäufers sei, sondern die eines Verkehrspolitikers. „Ich bin kein Autohändler, ich bin Verkehrsminister“, erklärte Volker Wissing. Sein zentrales Anliegen sei der Ausbau der Ladeinfrastruktur, um die sogenannte Reichweitenangst zu beseitigen, die viele potenzielle E-Auto-Nutzer davon abhält, auf Elektromobilität umzusteigen.

Zukunft des Deutschlandtickets

Neben der Elektromobilität sprach Wissing auch über das Deutschlandticket. Er zeigte sich zuversichtlich, dass dieses Ticket ein fester Bestandteil im Verkehrsnetz bleiben wird. „13 Millionen Nutzer sprechen eine eindeutige Sprache“, betonte er im „Tagesspiegel“. Seiner Ansicht nach leistet das Deutschlandticket einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, da es den öffentlichen Nahverkehr attraktiv mache, ohne Zwang auszuüben. Der ehemalige FDP-Politiker unterstrich damit seine Überzeugung, dass nachhaltige Mobilitätslösungen freiwillig und ohne Verbote umgesetzt werden können.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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