Nach dem Brandanschlag auf das Stromnetz im Berliner Südwesten registriert das Bundesamt für Verfassungsschutz einen deutlichen Anstieg der Schäden durch linksextreme Sabotageakte. Laut einer neuen Analyse verursachen Angriffe auf kritische Infrastruktur und Unternehmen inzwischen Schäden in zweistelliger Millionenhöhe pro Jahr. Neben der sogenannten „Vulkangruppe“ rückt dabei auch eine weitere Gruppierung aus dem linksextremen Spektrum in den Fokus der Behörde.
Verfassungsschutz sieht Schäden in Millionenhöhe
Das Bundesamt für Verfassungsschutz verzeichnet nach eigenen Angaben wachsende wirtschaftliche Folgen linksextremer Sabotage. Die Angriffe auf die Kritische Infrastruktur und Unternehmen verursachten einen jährlichen Schaden „in mehrstelliger Millionenhöhe“, heißt es in einer neuen Analyse, über die die „Bild am Sonntag“ berichtet. Bisher hatte der Inlandsgeheimdienst von „mehreren Millionen Euro“ pro Jahr gesprochen.
Brandanschlag in Berlin und Verdacht gegen „Vulkangruppe“
Ein Brandanschlag mit mutmaßlich linksextremem Hintergrund hatte am 3. Januar 45.000 Haushalte und 2.200 Firmen für mehrere Tage von der Stromversorgung abgeschnitten. Hinter dem Angriff soll die sogenannte „Vulkangruppe“ stehen. Der Verfassungsschutz nimmt an, „dass sich hinter den `Vulkangruppen` ein Netzwerk verbirgt“, heißt es in der Analyse. Weiter heißt es: „Es dürfte sich um unterschiedliche Strukturen handeln, die den Namen `Vulkangruppe` als eine Art `Label` nutzen.“ Ideologisch ließen sich die „Vulkangruppen“ dem „gewaltorientierten anarchistischen Spektrum“ zuordnen.
Weitere Gruppe im Fokus der Behörden
Aus dem Papier geht hervor, dass der Verfassungsschutz derzeit eine weitere Gruppe aus dem linksextremen Spektrum wegen Angriffen auf die Infrastruktur im Blick hat. Das „Kommando Angry Birds“ hatte sich dazu bekannt, im Juli 2025 die wichtige Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Duisburg lahmgelegt zu haben.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .