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Verdi-Chef sieht Vier-Tage-Woche in Dienstleistungsbranche skeptisch

Gewerkschaft Verdi sieht Vier-Tage-Woche nicht als geeignetes Arbeitsmodell in der Dienstleistungsbranche

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Werneke, äußerte seine Bedenken, eine Vier-Tage-Woche in der Dienstleistungsbranche einzuführen. Er erklärte, dass das 24-Stunden-Schichtmodell in der Stahlindustrie nicht ohne Weiteres auf andere Branchen übertragbar sei. Werneke betonte, dass er die Vier-Tage-Woche nicht als allgemeines Arbeitsmodell für Dienstleistungsberufe sehe. In den aktuellen Tarifrunden sei die Einkommensfrage aufgrund der Inflationsentwicklung von zentraler Bedeutung, aber er sei sich sicher, dass die Arbeitszeitfrage in Zukunft in den Dienstleistungsbranchen an Bedeutung gewinnen werde. Werneke erwähnte auch den Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf die Arbeitswelt. Er betonte, dass der Einsatz von KI die Dienstleistungsberufe stark verändern werde und einige Tätigkeiten wegfallen könnten. Gleichzeitig bestehe jedoch ein Arbeitskräftemangel. Werneke glaubt nicht, dass die Automatisierung zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit führen wird. Im Gegenteil: Der Einsatz von KI könne sogar zu einer Arbeitszeitverkürzung führen. Werneke prognostizierte, dass KI in Dienstleistungsberufen zu einem erheblichen Produktivitätssprung führen werde und dass diese Digitalisierungsdividende auch den Beschäftigten zugute kommen sollte.

Quelle: Redaktionsnetzwerk Deutschland


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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