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Verbündete kritisieren US-Friedensplan: Ukraine darf nicht verlieren

Mehrere Verbündete der Ukraine, darunter Deutschland, fordern Änderungen am 28-Punkte-Plan der USA zur Beendigung des Ukrainekriegs. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) betonte beim G20-Gipfel in Johannesburg, ein Kriegsende könne nicht ohne Zustimmung der Ukraine und Europas vereinbart werden. In einer gemeinsamen Erklärung kritisieren europäische Staaten sowie Kanada und Japan unter anderem die im US-Papier vorgesehenen Einschränkungen für die ukrainischen Streitkräfte.

Merz pocht auf Zustimmung der Ukraine und Europas

„Kriege können nicht beendet werden durch Großmächte über die Köpfe der betreffenden Länder hinweg“, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Samstag während des G20-Gipfels in Johannesburg. Ein Kriegsende könne es nur mit der Zustimmung der Ukraine geben – „und mit auch unserer Zustimmung, mit europäischer Zustimmung, denn es ist ein Krieg auf dem europäischen Kontinent“, fügte er hinzu.

Der Ausgang des Konflikts werde Auswirkungen auf die Sicherheit sowie die „gesamte Politik“ Europas haben. Er beteilige sich „persönlich intensiv an diesen Gesprächen“, so Merz weiter. Am Vorabend habe er US-Präsident Donald Trump seine Positionen noch einmal ausführlich deutlich gemacht. Aus seiner eigenen Sicht gebe es „eine Chance, diesen Krieg zu beenden“, sagte der Kanzler. „Aber wir sind von einem gemeinsamen, guten Ergebnis noch ziemlich weit entfernt“, schränkte Merz direkt wieder ein.

Gemeinsame Erklärung westlicher Staaten zum US-Plan

In einer am Samstag nach einem Krisentreffen am Rande des G20-Gipfels in Johannesburg veröffentlichten Erklärung, an dem unter anderem auch Merz teilgenommen hatte, heißt es, am US-Plan sei noch „zusätzliche Arbeit“ nötig. Man sei unter anderem über die vorgeschlagenen Einschränkungen für die ukrainischen Streitkräfte besorgt. Diese würden die Ukraine für künftige Angriffe verwundbar machen, heißt es in dem Dokument weiter.

Unterzeichner der Erklärung sind neben Deutschland die europäischen Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Spanien, Finnland, Norwegen sowie auch von Irland, das kein Nato-Mitglied ist. Für die EU haben Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa das Papier gezeichnet. Außerhalb Europas unterstützen außerdem Kanada und Japan die Erklärung.

Kritik an Zugeständnissen im 28-Punkte-Plan

Die US-Regierung, die nicht beim Gipfel vertreten ist, hatte vor einigen Tagen einen 28-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges vorgelegt. Er sieht von der Ukraine deutliche Zugeständnisse wie die Abtretung großer Gebiete in der Ostukraine an Russland, eine Begrenzung der Truppenstärke sowie den Verzicht auf einen Nato-Beitritt vor. Europäische Vertreter wollen am Sonntag in Genf mit Washington und Kiew über den Plan sprechen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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