Auf der A1 im Bereich Dinklage haben sich am frühen Dienstagmorgen (4. März) zwei schwere Verkehrsunfälle ereignet, bei denen nach aktuellem Stand zwei Menschen ums Leben gekommen sind. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort, darunter auch ein Hubschrauber.
Drei Personen flüchten nach Crash
Der erste Unfall ereignete sich laut Polizei-Mitteilung gegen 5:20 Uhr auf der Richtungsfahrbahn Hamburg, als ein Auto mit einem Lkw kollidierte. Dabei erlitt eine Person im Pkw tödliche Verletzungen. Drei weitere Insassen sollen nach dem Zusammenstoß aus dem Fahrzeug ausgestiegen und von der Unfallstelle geflüchtet sein. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie ebenfalls schwer verletzt sind, sucht die Polizei derzeit mit einem Hubschrauber nach ihnen. Die „Bild“ vermutet indes, dass es sich um drei Verbrecher auf der Flucht handelt könnte, da die Polizei angeblich Sturmhauben im Auto gefunden haben soll.
Zweiter Unfall am Stauende
Infolge des Unfalls staute sich der Verkehr. Am Stauende kam es zu einer weiteren schweren Kollision, als mehrere Lkw ineinanderfuhren. Auch bei diesem zweiten Unfall kam eine Person ums Leben. Noch gibt es keine gesicherten Informationen über die genaue Zahl der Verletzten oder weitere Beteiligte. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
A1 in Richtung Hamburg voll gesperrt
Die A1 in Richtung Hamburg ist derzeit ab der Anschlussstelle Holdorf voll gesperrt. Verkehrsteilnehmer müssen mit erheblichen Behinderungen rechnen. Die Bedarfsumleitung ab Lohne/Dinklage ist überlastet. Deshalb empfiehlt die Autobahn Westfalen, die A1 bereits an der Anschlussstelle Bramsche zu verlassen und über die B51 Richtung Ostercappeln und Diepholz sowie die B69 bis Vechta oder Cloppenburg zu fahren und dort wieder auf die A1 aufzufahren. Diese Umleitung ist deutlich länger, jedoch kann der Verkehr auf dieser Strecke besser fließen.