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Verband fordert günstigen Industriestrom auch für Mittelstand

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat gefordert, bei der geplanten Einführung eines Industriestrompreises auch den industriellen Mittelstand zu berücksichtigen. VDA-Präsidentin Hildegard Müller betont, dass hohe Strompreise die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen gefährden und die Entwicklung der Elektromobilität erschweren. Zudem seien neben kurzfristigen Entlastungen langfristige Strategien zur Senkung der Stromkosten erforderlich.

VDA fordert Berücksichtigung des Mittelstands beim Industriestrompreis

Im Vorfeld der geplanten Einführung eines Industriestrompreises durch die Bundesregierung ruft Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), zu einer umfassenden Berücksichtigung verschiedener Branchen auf. „Bei der Ausgestaltung eines Industriestrompreises kommt es nun darauf an, dass Batterien und Halbleiter berücksichtigt werden, zudem darf der industrielle Mittelstand keinesfalls außen vor bleiben“, sagte Müller der „Rheinischen Post“ (Mittwoch).

Hohe Strompreise als Wettbewerbsnachteil

Der Verband weist darauf hin, dass die Strompreise für deutsche Unternehmen aktuell bis zu dreimal höher seien als für internationale Wettbewerber, insbesondere aus den USA oder China. „Das heißt: Diese hohen Stromkosten belasten die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auf internationaler Ebene und erschweren den erfolgreichen Hochlauf der E-Mobilität. Durch die hohen Ladestrompreise wird eine positive Einstellung der Verbraucherinnen und Verbraucher zur Elektromobilität erschwert“, erklärte Hildegard Müller gegenüber der „Rheinischen Post“.

Langfristige Maßnahmen gefordert

Neben kurzfristig erforderlichen Entlastungsmaßnahmen fordert der Verband nach Aussagen von Hildegard Müller ein „langfristig tragfähiges Konzept, wie die Strompreise in Deutschland wieder auf ein wettbewerbsfähiges Niveau“ zurückgeführt werden könnten. „Dazu gehören insbesondere eine deutliche Ausweitung der CO2-neutralen Stromerzeugung in Deutschland und der Abschluss von Energiepartnerschaften mit anderen Ländern. Zudem sollte die Bundesregierung die Stromnebenkosten reduzieren“, so die VDA-Präsidentin gegenüber der „Rheinischen Post“.

Einen Impuls für die Debatte gab die EU-Kommission mit der Neugestaltung des EU-Beihilferahmens Ende Juni. Daraufhin stellte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) einen Industriestrompreis für energieintensive Unternehmen in Deutschland in Aussicht.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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