Die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, unterstützt die Forderungen des CSU-Vorsitzenden Markus Söder nach vorgezogenen Steuersenkungen. In einem Interview mit der „Bild“ (Mittwochsausgabe) warnt sie vor Wettbewerbsnachteilen für den Standort Deutschland und dringt auf niedrigere Steuern, geringere Energiepreise und weniger Bürokratie.
VDA-Präsidentin fordert Entlastung für den Wirtschaftsstandort
Hildegard Müller</em stellte sich in der "Bild" (Mittwochsausgabe) hinter die Forderungen von CSU-Vorsitzendem Markus Söder nach vorgezogenen Steuersenkungen. Gegenüber der Zeitung sagte sie, es sei "wichtig, den Standort international wieder wettbewerbsfähig zu machen: mit niedrigeren Steuern und Abgaben, günstigeren Energiepreisen und echtem Bürokratieabbau. Nur so kann die heimische Industrie gestärkt und Arbeitsplätze in vielen Regionen Deutschlands erhalten werden".
Appell für „echte Technologieoffenheit“
Für die Automobilindustrie selbst verlangte Müller in der „Bild“ „echte Technologieoffenheit“. Alles, was Klima und Arbeitsplätzen helfe, „muss möglich sein: Range Extender, Plug-In-Hybride, hocheffiziente Verbrennerfahrzeuge“. Das sei „entscheidend für Wohlstand, für den Erhalt von Arbeitsplätzen und für das Klima“.
Kritik an EU-Plänen zum Verbrenner-Aus
Mit Blick auf die Brüsseler EU-Kommission, die ein paar Ausnahmen am Verbrenner-Aus ab 2035 zulassen will, mahnte Müller in der „Bild“: „Technologieoffenheit darf kein bloßes Lippenbekenntnis sein, sondern muss in der Praxis auch tatsächlich realisierbar sein.“ Durch die Vorschläge aus Brüssel drohten jedoch „für die deutsche Automobilindustrie neue Hürden, neue Belastungen, neue Bürokratie“, kritisierte sie. „Das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten müssen jetzt dringend nachbessern. Dazu braucht es auch weiterhin eine starke deutsche Stimme in Brüssel.“
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .