Die USA haben beschlossen, die angekündigten Zölle gegen Mexiko vorerst für einen Monat auszusetzen, um Verhandlungen zu ermöglichen. Dies teilten US-Präsident Donald Trump und Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum am Montag mit.
Verhandlungen über Handelszölle
Die USA hatten zuvor angekündigt, 25 Prozent Einfuhrsteuer auf alle Importe aus Mexiko zu erheben. Zusätzlich sollten Zölle auf die meisten Waren aus Kanada sowie ein Zollsatz von zehn Prozent auf Energieprodukte aus Kanada und auf chinesische Waren erhoben werden. Im Falle Chinas wäre dieser Zoll zu den bestehenden Zöllen hinzugekommen. Diese Maßnahmen führten zu Spannungen und machten Verhandlungen notwendig, um eine Eskalation zu vermeiden.
Mexikos Sicherheitsmaßnahmen
Im Rahmen der getroffenen Vereinbarung wird Mexiko 10.000 Nationalgardisten an die Grenze zu den USA entsenden. Diese Maßnahme soll den Drogenschmuggel eindämmen. Im Gegenzug erklärten sich die USA bereit, den Schmuggel von Hochleistungswaffen nach Mexiko „entschlossen“ zu verhindern. Dieses Entgegenkommen beider Seiten wird als wichtiger Schritt zur Deeskalation der aktuellen Krise angesehen.
Auswirkungen auf Handel und Wirtschaft
Die angekündigten Zölle hätten auch die bislang geltende Ausnahme für kleinere Waren im Wert von bis zu 800 US-Dollar betroffen. Diese Ausnahme wird von vielen US-Kleinunternehmen sowie großen chinesischen Handelsplattformen wie Shein oder Temu genutzt. Eine Abschaffung der Zollbefreiung hätte somit erhebliche Auswirkungen auf den transnationalen Handel, insbesondere für kleinere Unternehmen und Verbraucher, die auf kostengünstige Importe angewiesen sind.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .