CDU/CSU und SPD legen in der Wählergunst im aktuellen Insa-Meinungstrend für „Bild“ leicht zu. Die Union erreicht 26 Prozent und liegt damit gleichauf mit der AfD, die SPD verbessert sich auf 15,5 Prozent. Mehrheiten für klassische Regierungsbündnisse ergeben sich aus den aktuellen Zahlen nicht.
Union und AfD gleichauf bei 26 Prozent
CDU/CSU und SPD können im neuen Insa-Meinungstrend für die „Bild“ (Montagausgabe) jeweils zulegen. Die Union kommt auf 26 Prozent, die SPD auf 15,5 Prozent – beide erreichen damit jeweils einen Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche.
Unverändert bleibt die AfD mit ebenfalls 26 Prozent und liegt damit erstmals seit rund einem Vierteljahr wieder gleichauf mit der Union. Auch die Grünen halten ihren Wert von 11,5 Prozent. Die Linkspartei verliert einen halben Punkt und erreicht 10 Prozent, das BSW fällt um 0,5 Punkte auf 4 Prozent. Die FDP büßt einen Punkt ein und liegt mit 3 Prozent weiter deutlich unter der Fünf-Prozent-Hürde.
Rechnerische Mehrheiten und mögliche Bündnisse
CDU/CSU und SPD kämen zusammen auf 41,5 Prozent und würden damit eine eigene Mehrheit verfehlen. Auch ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linken würde mit 37 Prozent unter dieser Marke bleiben. Für eine Mehrheit wären Union und SPD demnach auf einen weiteren Partner angewiesen, etwa die Grünen oder die Linke.
Einschätzung von Insa-Chef Binkert
Hermann Binkert
Für die Erhebung wurden vom 30. Januar bis 2. Februar 2026 insgesamt 2.006 Wahlberechtigte befragt.
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