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UNICEF warnt: Entwicklungshilfe-Kürzungen bringen Kinder weltweit in Gefahr

Unicef-Exekutivdirektorin Catherine Russell warnt vor gravierenden Folgen geplanter Kürzungen der Entwicklungshilfe. In einem Interview mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgabe) verweist sie auf einen erwarteten Rückgang der Mittel und sieht Kinder weltweit in besonderer Gefahr.

Unicef warnt vor Auswirkungen von Kürzungen

„Wir rechnen derzeit mit einem Rückgang unserer weltweit verfügbaren Mittel für humanitäre Hilfe und langfristige Programme für Kinder und Familien um mindestens 20 Prozent in diesem Jahr“, sagte Russell dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgabe). „Wir versuchen, jeden Dollar so gut wie möglich zu nutzen. Aber die Wahrheit ist, dass die Kinder darunter leiden werden.“, sagte Russell dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgabe).

Konkrete Folgen für Kinder

So könnten Kinder dann weniger geimpft und schlechter medizinisch versorgt werden. Viele könnten ihre Schulbildung nicht fortsetzen. Dies könne weitere dramatische Folgen haben, warnte Russell. „So etwas destabilisiert die Länder und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie in Konflikte oder Krisen geraten. Das wirkt sich schlussendlich auf uns alle aus.“, warnte Russell dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgabe).

Politische Entscheidungen und ODA-Quote

US-Präsident Donald Trump hat die US-Entwicklungsbehörde USAID schließen lassen, was mit drastischen Einschnitten bei der Entwicklungshilfe einhergeht. Auch die Bundesregierung hat den Entwicklungshilfeetat gekürzt.

Das Ziel für die sogenannte „ODA-Quote“ für öffentliche Entwicklungsleistungen, das 1970 von der UN-Generalversammlung vereinbart wurde, soll ein Mindestmaß an globaler Entwicklungshilfe garantieren. Es besagt, dass die entwickelten Länder 0,7 Prozent ihres Bruttosozialprodukts für Entwicklungsleistungen zur Verfügung stellen sollen. 2015 wurde die Vorgabe auch in den UN-Entwicklungszielen verankert. In Deutschland lag die ODA-Quote 2024 bei 0,67 Prozent. Aktuell ist geplant, dass sie 2026 auf 0,52 Prozent sinken soll und 2029 nur noch 0,43 Prozent betragen soll.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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