Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) mahnt die Deutschen zu mehr Qualitätsbewusstsein bei Textilien. Er kritisiert Billigimporte und fordert, lieber wenige hochwertige Stücke länger zu tragen. Seit Januar dürfen laut einer EU-Richtlinie tragbare, saubere Textilien nicht mehr im Hausmüll entsorgt werden; zugleich werden Altkleidercontainer zunehmend abgebaut.
Kritik an Billigkleidung und Umweltfolgen
Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) mahnt die Deutschen zu mehr Qualitätsbewusstsein bei Textilien. „Man kann nicht bei chinesischen Importeuren oder Versandhändlern für fünf Euro ein T-Shirt und Pullover bestellen und glauben, dass der nachhaltig hergestellt wurde, noch produziert ist“, sagte er den Sendern RTL und ntv. Das schade der Umwelt. „Und dieses billige Zeug hat auch keine Qualität, deswegen wird es in Unmengen mittlerweile weggeschmissen.“
Appell zu langlebigen Käufen
„Und die Entsorger, die die Altkleider aufbereiten und für Leute zur Verfügung stellen, die können mit diesem Müll nichts anfangen. Das heißt, kauft lieber mal ein Stück, das was wert ist, qualitativ gut, anstelle von zehn und tragt es ein bisschen länger“, sagte Schneider.
Entsorgung: EU-Vorgaben und schrumpfende Infrastruktur
Seit Januar dürfen laut einer EU-Richtlinie tragbare, saubere Textilien nicht mehr im Hausmüll entsorgt werden. Stattdessen sollen diese auf den Wertstoffhof oder in den Altkleidercontainer. Letztere werden jedoch zunehmend abgebaut, da die Verwertung oft nicht mehr rentabel ist.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .