Die Einführung von Einfuhrzöllen durch die Regierung von US-Präsident Donald Trump könnte laut einer Einschätzung von Goldman Sachs das Wachstum an den Aktienmärkten bremsen. David Kostin, leitender Stratege für US-Aktien bei der Bank, äußerte seine Bedenken gegenüber dem Wirtschaftsmagazin Capital und prognostizierte zum Jahresende einen Stand des S&P 500 von 6.500 Punkten, was einem Anstieg von acht Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau entspräche.
Einfluss der Zölle auf den Aktienmarkt
David Kostin von Goldman Sachs erklärt, dass die genaue Wirkung von Zöllen auf die US-Wirtschaft und somit auf den Aktienmarkt aktuell schwer abzusehen ist. „Zölle sind ein Risiko für unsere Aktienmarktprognose“, sagte er gegenüber Capital. Die Möglichkeit, dass Einfuhrzölle die Betriebskosten der Unternehmen erhöhen, könnte die wirtschaftliche Dynamik beeinträchtigen. Unternehmen, die sich gegen Preiserhöhungen entscheiden, würden möglicherweise ihre Margen und ihr Gewinnwachstum belasten, während eine Preiserhöhung für Verbraucher inflationäre Effekte hätte. „Wenn die Unternehmen die Zölle an die Verbraucher weiterreichen, dann wirkt das inflationär“, fügte Kostin hinzu.
Rally am Aktienmarkt
Trotz der potenziellen Risiken durch die Einfuhrzölle bleibt Kostin bei seiner Prognose, dass der S&P 500 bis zum Jahresende auf 6.500 Punkte steigen könnte. Dies würde jedoch eine Abschwächung der Rally am Aktienmarkt mit sich bringen. Kostin merkte hierzu an: „Es gibt weiterhin die glorreichen Sieben, den Optimismus der Wirtschaft für Donald Trump – und eben auch die Entwicklung der künstlichen Intelligenz.“ Dieser positive Ausblick wird jedoch durch die Erwartung gedämpft, dass die hohen jährlichen Renditen von 20 Prozent und mehr der beiden vorherigen Jahre bis 2025 nicht mehr erreicht werden können.
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