Die USA wollen Venezuela nach der Festnahme von Staatschef Nicolás Maduro vorerst selbst führen. US-Präsident Donald Trump kündigte an, die Öl-Industrie wiederherzustellen und das Land „ordnungsgemäß“ zu leiten. Wie der von Trump skizzierte Plan im Detail umgesetzt werden soll, blieb zunächst offen.
US-Präsident Donald Trump erklärte am Samstag vor Journalisten in Palm Beach, die USA wollten Venezuela nach der Festnahme von Staatschef Nicolás Maduro vorerst selbst führen. Man werde die Öl-Industrie wiederherstellen und das Land „ordnungsgemäß“ leiten.
„Make Venezuela great again“
Trump sagte, das Geld aus der Öl-Industrie werde den Leuten gegeben, man werde sich um „alle“ kümmern. „Make Venezuela great again“, sagte Trump in Anspielung auf seinen Wahlkampfslogan. Wie genau er sich die Durchsetzung seines Planes vorstellt, blieb zunächst unklar.
Man werde Personen „designieren“, kündigte der US-Präsident an. Zuvor hatte er von einer „zweiten Welle“ gesprochen, die man für den Militäreinsatz vorbereitet habe.
Festnahme Maduros und Transport in die USA
Trump berichtete außerdem von weiteren Details der Festnahme Maduros, die um kurz nach 2 Uhr Ortszeit (7 Uhr deutscher Zeit) begonnen habe. Maduro habe sich zu einem „Safe Room“ begeben wollen, der aber nicht „safe“ gewesen sei, weil die US-Kräfte die Tür gesprengt hätten.
Er habe den Raum gerade noch erreicht, die Tür aber nicht mehr schließen können, so Trump. Jetzt befinde er sich auf einem US-Schiff und werde nach New York gebracht.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .