Ein Brand in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana in der Silvesternacht ist nach bisherigen Ermittlungen vermutlich durch ein Tischfeuerwerk auf Champagnerflaschen ausgelöst worden. Bei dem Unglück kamen rund 40 Menschen ums Leben, 119 wurden verletzt, die meisten von ihnen schwer. Die Behörden weisen darauf hin, dass sich diese Zahlen noch verändern können.
Ermittler prüfen Ursache des Brandes
Beatrice Pilloud, Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, teilte am Freitag mit, der Brand sei wahrscheinlich durch ein Tischfeuerwerk auf Champagnerflaschen verursacht worden. Das Tischfeuerwerk sei der Decke zu nahe gekommen. Von dort habe sich das Feuer schnell zu einem Brand ausgebreitet. Pilloud ergänzte, dass man jedoch auch andere Hypothesen weiterverfolge. „Kein Szenario werde beiseitegelegt“, sagte sie.
Der Vorfall hatte sich gegen 01:30 Uhr während Silvesterfeierlichkeiten ereignet. In den örtlichen Krankenhäusern wurden Katastrophenpläne aktiviert.
Viele Tote und Schwerverletzte
Bei dem Brand sind rund 40 Menschen ums Leben gekommen. 119 Menschen sind verletzt worden, die meisten von ihnen schwer. Die Behörden verweisen darauf, dass die Zahlen sich noch verändern können.
Während bei den Todesopfern die Identifikation noch läuft, konnte die Polizei unter den Verletzten 133 Personen identifizieren. 71 von ihnen kommen aus der Schweiz, 14 aus Frankreich, elf aus Italien, vier aus Serbien und je eine Person aus Bosnien, Luxemburg, Polen, Belgien und Portugal.
Großeinsatz der Rettungskräfte
An den Rettungsarbeiten waren 150 Einsatzkräfte, 13 Helikopter und über 40 Rettungswagen beteiligt. In den örtlichen Krankenhäusern wurden Katastrophenpläne aktiviert.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .