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THW leidet unter Ausstattungsmängeln und veralteten Fahrzeugen

Das Technische Hilfswerk (THW) kämpft mit erheblichen Ausstattungsproblemen aufgrund fehlender Haushaltsmittel. Laut dem Bundesinnenministerium sind wichtige Einsatzkräfte, wie die im Bereich Wasserschaden und Pumpen, nur eingeschränkt einsatzbereit. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Leon Eckert fordert dringend mehr Investitionen in das THW, um diese Lücken zu schließen.

Ausgerüstete Einsatzkräfte in Not

Das Bundesinnenministerium hat in einer Antwort auf eine Anfrage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Leon Eckert einen erheblichen Mangel an Ausstattung und Fahrzeugen des Technischen Hilfswerks (THW) zugegeben. Wie die Mediengruppe Bayern berichtet, sind von insgesamt 165 Fachgruppen im Bereich Wasserschaden/Pumpen aktuell nur 142 einsatzbereit. Der Grund: fehlende Haushaltsmittel für notwendige Ausrüstung. Das Ministerium erläuterte, dass viele Fahrzeuge innerhalb der Fachgruppen zwar besetzt seien, jedoch teils mit solchen, deren kalkulatorische Nutzungsdauer überschritten ist.

Engpässe bei Spezialausrüstung

Besonders betroffen sind auch die Fachgruppen Brückenbau des THW. Von 16 Einheiten fehlt bei fünf die notwendige Ausstattung mit Mobilkränen. „Im Einsatz werden daher noch entsprechende Kräne angemietet“, erklärte das Ministerium weiter. Diese Engpässe mindern die Einsatzfähigkeit des THW erheblich und machen die Anmietung von Spezialgeräten erforderlich.

Fehlende Notstromversorgung

Ein weiteres Problem betrifft die Notstromversorgung der THW-Standorte. Aus der Antwort auf die Anfrage von Leon Eckert geht hervor, dass nur etwa 60 Prozent der genutzten Liegenschaften über einen eigenen Einspeisepunkt verfügen und somit notstromfähig sind. Dies bedeutet, dass mehr als ein Drittel der Standorte keine eigenständige Notstromversorgung hat, was im Krisenfall die Einsatzbereitschaft gefährden könnte.

Politische Forderungen nach Investitionen

Leon Eckert, bei den Grünen zuständig für Bevölkerungsschutz, zeigt sich besorgt und fordert mehr Engagement von der Regierung. In einem Gespräch mit der Mediengruppe Bayern betonte er: „Ausrüstung, Unterkünfte und Ausbildung – die Ausstattung des THW ist an vielen Stellen lückenhaft.“ Er sieht im Sondervermögen eine Chance, diese Sicherheitslücken zu schließen, und erwartet Investitionen in moderne Unterkünfte, vollständige Ausrüstung und ausreichende Bildungskapazitäten.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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