Die SPD plant einem Medienbericht zufolge einen Aktionsplan gegen die stark gestiegenen Lebensmittelpreise in Deutschland. Kernstück ist ein sogenannter „Deutschland-Korb“ mit günstigen, preisstabilen Grundnahrungsmitteln, den Handelsketten auf freiwilliger Basis anbieten sollen. Ziel ist eine schnelle Entlastung der Verbraucher und die Sicherung einer bezahlbaren Grundversorgung.
„Deutschland-Korb“ nach griechischem Vorbild
Die SPD will mit einem Aktionsplan die stark gestiegenen Lebensmittelpreise in Deutschland senken. Wie die „Rheinische Post“ (Montagsausgabe) berichtet, ist dabei auch die Einführung eines „Deutschland-Korbs“ geplant.
SPD-Fraktionsvize Esra Limbacher sagte der Zeitung: „Steigende Lebensmittelpreise sind für Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen kein abstraktes Problem, sondern eine tägliche Belastung.“
Nach dem Vorbild Griechenlands sollen demnach Handelsketten auf freiwilliger Basis einen solchen „Deutschland-Korb“ anbieten, also „einen Warenkorb mit günstigen und preisstabilen, in Deutschland produzierten Grundnahrungsmitteln aus allen wichtigen Warengruppen“, heißt es in dem Konzept, auf das sich die „Rheinische Post“ bezieht.
Entlastung der Verbraucher im Fokus
Ziel des Konzeptes sei eine schnelle, spürbare Entlastung der Verbraucher und die Sicherstellung einer bezahlbaren Grundversorgung für alle. Darüber hinaus soll konsequenter gegen Mogelpackungen vorgegangen werden.
Zudem ist laut „Rheinischer Post“ die Einrichtung einer Preisbeobachtungsstelle vorgesehen, die frühzeitig vor Teuerungen warnen soll.
Sorge um Kaufkraft am Monatsende
Limbacher sagte weiter, zu viele Menschen müssten sich am Ende des Monats fragen, „ob das Geld noch für frisches Obst und Gemüse, die Butter oder hin und wieder Fleisch oder Fisch reicht“. Das dürfe nicht so bleiben, so der Fraktionsvize gegenüber der „Rheinischen Post“.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .