Kathrin Breitenbücher, Co-Vorsitzende der SPD-Frauen in Baden-Württemberg, hat eine klare Forderung: Vier der sieben zu besetzenden Kabinettsposten sollen an Frauen gehen. „Mindestens 50 Prozent sind für uns nicht nur ein Ziel, sondern ein Anspruch, der konkrete Umsetzung verlangt“, erklärte sie im Gespräch mit dem „Tagesspiegel“.
Forderungen nach Parität
Kathrin Breitenbücher betonte, dass es richtig und wichtig sei, in der kommenden Kabinettsaufstellung vier der sieben Ministerien von Frauen führen zu lassen. Sie sieht darin ein starkes Signal für Gleichstellung und einen Schritt in die richtige Richtung. Dies entspreche dem Anspruch der SPD, Gleichstellung konkret umzusetzen. Die SPD-Frauen stehen laut Breitenbücher für Parität, was bedeutet, dass Frauen nicht nur die Hälfte der Mandate, sondern auch der Ministerposten einnehmen sollten.
Position der SPD-Frauen auf Bundesebene
Maria Noichl, bundesweite Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der SPD-Frauen, hat im Vergleich dazu eine leicht abweichende Forderung. Laut „Tagesspiegel“ erklärte Noichl, dass die SPD mindestens drei Ministerinnen stellen müsse. Sie betonte, dass Parität auf sozialdemokratischer Seite bereits gegeben sei, weil die SPD Josephine Ortleb zur Vizepräsidentin des Bundestags gemacht habe.
Verantwortung bei Friedrich Merz
Noichl sieht die Pflicht, eine paritätische Regierung zu bilden, letztlich beim künftigen Kanzler Friedrich Merz (CDU). Die SPD-Parteiführung hat sich bisher nicht öffentlich dazu geäußert, wie viele Ministerposten an Frauen vergeben werden sollen. Die Diskussion um Geschlechterparität in der Politik bleibt somit spannend und offen.
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