Die SPD lehnt den Vorschlag der Grünen ab, den Bundestag zu einer Sondersitzung aufgrund der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle einzuberufen. Fraktionsvize Dirk Wiese äußerte Unverständnis für den Vorstoß der Grünen und betonte die Handlungsfähigkeit der aktuellen geschäftsführenden Bundesregierung.
Konflikt um Sondersitzungsvorschlag
Dirk Wiese, Fraktionsvize der SPD, kritisierte in einem Interview mit der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe) den von den Grünen geforderten Aktionismus. Er erklärte: „Den Aktionismus der grünen Führung kann ich wenig nachvollziehen.“ Diese Einschätzung verdeutlicht die ablehnende Haltung der SPD gegenüber dem Vorstoß, den Bundestag trotz der Zölle von US-Präsident Donald Trump zu einer Sondersitzung einzuberufen.
Handlungsfähigkeit der Bundesregierung
Dirk Wiese betonte weiter die Handlungsfähigkeit der aktuellen Bundesregierung, die geschäftsführend im Amt sei, bis ein neuer Kanzler gewählt wird. Dies gelte ebenso für die grünen Minister innerhalb der Regierung. Er hob hervor, dass die Regierung mit allen Rechten und Pflichten im Amt sei, was auch die Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg beinhaltet. Ein konkretes Beispiel hierfür sei das Treffen von Olaf Scholz mit den Verhandlern um Lars Klingbeil und Friedrich Merz im Kanzleramt, das als positives Zeichen gewertet werde.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .