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Spahn warnt Europa vor riskanter Grönland-Debatte mit USA

Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) warnt in der Debatte um Grönland vor einer einseitigen Fokussierung auf moralische Argumente und mahnt, die sicherheitspolitische Abhängigkeit Europas von den USA stärker zu beachten. In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ machte er deutlich, dass Europa derzeit nicht in der Lage sei, seine eigene Sicherheit vollständig zu gewährleisten und sprach sich gegen eine Emotionalisierung der Debatte aus.

Spahn warnt vor „reflexhaften“ Reaktionen

Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) sieht Europa in der Grönland-Debatte sicherheitspolitisch nicht ausreichend gewappnet. „Wir sind, Stand heute, nicht in der Lage, selbst für unsere Sicherheit zu sorgen“, sagte Spahn der „Süddeutschen Zeitung“. Deshalb irritierten ihn „reflexhafte moralisch aufgeladene Reaktionen, die nichts mit unserer tatsächlichen Stärke zu tun haben“.

Spahn kritisierte Äußerungen, in denen als Reaktion auf mögliche Schritte der US-Regierung unter Präsident Donald Trump der Fortbestand des Militärbündnisses infrage gestellt werde. „Da wird der Fortbestand der Nato infrage gestellt für den Fall, dass Trump Ernst macht“, so der CDU-Politiker gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“.

Kritik an europäischer Debattenführung

Anlass der Äußerungen sind jüngste Befürchtungen zur Zukunft der Nato, die auch von der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen formuliert wurden. Spahn kommentierte dies mit Blick auf das Verhältnis Europas zu den USA: „Ist es wirklich klug, dass wir als Europäer in der Abhängigkeit, in der wir von Amerika sind, diese Debatte jetzt so führen? Und die Antwort ist Nein.“ Das Zitat gab die „Süddeutsche Zeitung“ wieder.

Strategische Bedeutung Grönlands

Mit Blick auf die Lage Grönlands betonte Spahn die sicherheitspolitische Relevanz der Insel. Wenn man die Lage Grönlands auf dem Globus anschaue, seien die von den USA gestellten Fragen „übrigens nachvollziehbar“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“.

Auf die Frage, ob US-Präsident Donald Trump einen Punkt habe, antwortete Spahn in dem Interview: „Es geht darum, ob wir als Nato und Europa diese strategisch immer wichtiger werdende Insel ausreichend gegen andere Mächte wie Russland schützen. Und ja, da hat Donald Trump einen Punkt.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.
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