Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erhält in der unionsinternen Debatte über das Koalitions-Rentenpaket Rückendeckung vom Sozialflügel der Union. Unterstützung kommt vom CDU-Abgeordneten Kai Whittaker, der den Kurs des Kanzlers in zentralen Punkten ausdrücklich bestätigt.
Unterstützung für Haltelinie bei 48 Prozent
Der CDU-Abgeordnete Kai Whittaker, Vizechef der Arbeitnehmergruppe in der Unionsfraktion, stellt sich in der Auseinandersetzung um das Koalitions-Rentenpaket hinter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). „Der Bundeskanzler hat recht: Bis 2031 gilt die Haltelinie von 48 Prozent, danach greift wieder der Nachhaltigkeitsfaktor. Das entspricht dem Koalitionsvertrag“, sagte Whittaker dem „Spiegel“.
Dies habe man „genau so schon 2018 in der letzten Großen Koalition gemacht“, so Whittaker weiter gegenüber dem „Spiegel“. „Aber diesmal ist ein Generationen-Check für 2029 eingebaut. Bis dahin bleiben die möglichen Mehrkosten von 120 Milliarden Euro reine Spekulation.“ Der demografische Wandel laufe unabhängig von der Haltelinie weiter, erklärte der CDU-Politiker dem Magazin.
Kritik von Nachwuchsorganisationen zurückgewiesen
Whittaker widerspricht zudem dem Vorwurf von Junger Union und Junger Gruppe, die Rentenkommission werde durch den Gesetzentwurf übergangen. „Die Haltelinie ist eine politische Entscheidung, keine Strukturentscheidung“, sagte der Bundestagsabgeordnete dem „Spiegel“.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .